Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Bestimmung der optischen Aberrationen des hinteren Augenabschnittes mittels Wellenfrontmessung und Topographie

1,3Mrochen M. C., 1,2Jankov M., 1Seiler T.

1Augenklinik, UniversitätsSpital Zürich, Schweiz; 2Departamento de Oftalmologia, Santa Casa de Sao Paulo, Brasil; 3ETH, Zürich, Schweiz

Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit war die Bestimmung der optischen Aberrationen des hinteren Augenabschnittes basierend auf den Daten von Wellenfrontmessung und kornealer Topographie.
Methoden: Die Wellenfrontaberrationen von 50 gesunden Augen wurden mittels eines Tscherning - Aberrometers (Wellenlänge 532 nm) gemessen nach dem die Pupillen auf mindestens 6.5 mm im Durchmesser dilatiert wurden. Die Topographiedaten wurden mit einem kommerziellen Topographiesystem (Oculus Keratograph, Oculus Optikgeräte GmbH, Wetzlar, Deutschland) erhoben. Für die Quantifizierung der optischen Aberrationen des hinteren Augenabschnittes wurde die Differenz zwischen den gemessenen wellenfront- und kornealen Aberrationen berechnet.
Ergebnisse: Die asphärische Form der Hornhaut (negative sphärische Aberration) wird zum großen Teil durch die optischen Elemente des hinteren Abschnittes, primär durch die menschliche Linse, kompensiert. Bei Augen mit großen kornealen Aberrationen werden die gesamt Aberrationen des Auges durch diese dominiert und die Aberrationen der Linse spielen eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz finden sich bei Augen mit geringen oder moderaten optischen Aberrationen deutlichen unterschiede zwischen den kornealen und den gesamten Aberrationen.
Schlußfolgerung: Die Verbindung von Wellenfrontmessung und kornealer Topographie ermöglicht die Bestimmung der optischen Aberrationen des hinteren Augenabschnittes, primär dominiert durch Hornhautrückfläche und Augenlinse.




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