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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Einführung: Was haben oxidative Schäden der Netzhaut mit der Altersabhängigen Makuladegeneration zu tun? Pauleikhoff D. Augenabteilung, St. Franziskus Hospital, Münster Die Pathogenese der AMD ist durch genetische Faktoren bestimmt, aber
Umweltfaktoren beeinflussen Erscheinungsbild und Verlauf entscheidend.
Da die zentrale Netzhaut für oxidative Lichtschäden besonders
empfindlich ist, spielen antioxidative Substanzen (Vitamine, Enzyme),
Rauchen u.a. eine grosse Rolle. Ein besonderer Schutzmechanismus gegenüber
Lichtschäden ist zudem das makuläre Pigment, dessen Zusammensetzung
sehr spezifisch, dessen Verteilung aber individuell unterschiedlich ist.
Dies kann die Menge an oxidativ geschädigten Photorezeptoren entscheidend
beeinflussen, die von den RPE Zellen phagozytiert und abgebaut werden.
Die Bildung von Lipofuszingranula mit nicht abbaubaren Materialien resultiert
mit grosse Folgen für den RPE Stoffwechsel. Ferner wird dieses Material
basal ausgeschieden und bewirkt morphologische und biochemische besonders
lipidreiche Veränderungen in der Bruchschen Membran (BM). Dies führt
zu reduzierten Diffusionseigenschaften, veränderten Konzentrationen
von Wachstumsfaktoren und entzündungsähnlichen Reaktionen in
der BM. In ihrer Gesamtheit scheinen deshalb die oxidativen Schäden
der Netzhaut mit ihren Folgen auf RPE und BM für die Entstehung einer
AMD von grosser Bedeutung zu sein. |
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