Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Grußwort
   Invitation
Themen
   Topics
Allgemeiner Ablauf
   General overview
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Kurse
   Courses
Symposien
   Symposiums
Frühstück mit Spezialisten
   Breakfast with specialists
Arzthelferinnen-Fortbildung
Rahmenprogramm
   Social program
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



Funktionelle, immunologische und histochemische Methoden zur Darstellung Laser-induzierter Chorioidaler Neovaskularisationen (CNV) im Vergleich

Peters S., Luther T. T., Jordan J., Schraermeyer U.

Universitäts-Augenklinik Köln, Joseph-Stelzmann-Str. 9, 50931 Köln

Einleitung: CNV spielen eine entscheidende Rolle bei der Pathogenese der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD). Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, am Modell der Ratte verschiedene Detektionsmethoden Laser-induzierter CNV miteinander zu vergleichen.
Methoden: Long Evans Ratten wurden fokale Laserherde (Argon, blau-grün, 150 mW, 100 ms, 100 µm) zirkulär um die Papille appliziert. 10 Tage postoperativ wurden 3 verschiedene Detektionstechniken für CNV angewandt: 1) Nach i.v.-Injektion von hochmolekularem Fluoreszein-Isozyanat-Dextran wurden ‚flat mounts' aus Chorioidea und RPE, sowie aus Chorioidea, RPE und Retina, im Fluoreszenzmikroskop untersucht. 2) ‚Flat mounts' aus RPE und Chorioidea wurden mit dem Endothelzellantikörper PECAM-1 immunhistochemisch markiert und fluoreszenzmikroskopisch beurteilt. 3) In den ‚flat mounts' wurde die Alkalische Phosphatase in Endothelzellen histochemisch zur lichtmikroskopischen Auswertung dargestellt.
Ergebnis: Zirkulär am Rand der Lasernarben fand man intravasale Dextranansammlungen (Methode 1) bzw. tubulär zu Gefäßen angeordnete Endothelzellen an den entsprechenden Stellen (Methode 2, 3). Im Zentrum der Narben wurde eine diffuse Ansammlung von Dextran (Methode 1) bzw. eine diffuse Anordnung flacher, nicht zu Gefäßen formierter Endothelzellen gefunden (Methode 2).
Schlußfolgerung: CNV können neben den klassischen Methoden (Fluoreszenzangiographie, Histologie) durch folgende Techniken verläßlich dargestellt werden: 1) durch Infusion von hochmolekularem fluoreszeierendem Dextran, welches den Intravasalraum sowie Leckagen darstellt; 2) durch immunhistochemische Markierung der proliferierten Endothelzellen mittels Endothelzellantikörpern und 3) durch histochemische Darstellung der Alkalischen Phosphatase in Endothelzellen. Die Methoden korrelieren gut, d.h. man findet in allen Methoden zirkulär am Rand der Laserherde intakte Neovaskularisationsgefäße sowie zentral in der Narbe gelegene diffuse Leckagen und flache Endothelzellen, die sich nicht zu Gefäßen formieren.



DOG HomepageZurück / Back