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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Chronisch-rezidivierende Amaurosis fugax mit bis zu 100 Episoden pro Tag unklarer Genese Puls S., 1Augustin A. J., Brüning A., 2Müller-Forell W., Pfeiffer N. Universitäts-Augenklinik, Langenbeckstrasse 1, D-55131 Mainz, 1Augenklinik des Städtischen Klinikums Karlsruhe, Moltkestrasse 90, 76133 Karlsruhe; 2Inst. für Neuroradiologie des Univ.-Klinikums, Langenbeckstrasse 1, D-55131 Mainz Kasuistik: Eine 53jährige Patientin berichtet in der Anamnese
über chronisch-rezidivierende Episoden einer Amaurosis fugax am Oculus
ultimus, die bis zu 100 mal pro Tag auftretten, seit etwa dem 10. Lebensjahr
bestehen und seitdem in der Häufigkeit ständig zunahmen. Nebenbefundlich
gab sie episodenhafte Kopfschmerzen an, die von neurologischer Seite keiner
Ursache zugeordnet werden konnten. Ein M. Horton konnte ausgeschlossen
werden. Das Partnerauge ist im Rahmen einer chronisch-rezidivierenden
Irititis erblindet. Ein Funduseinblick ist nicht möglich. Die Augenhintergrundsuntersuchung
des betroffenen Auges zeigt neben dilatierten Venen keine besonderen Auffälligkeiten.
Während eines etwa zehn Sekunden dauernden Anfalls kommt es zu einer
massiven Dilatation und Schlängelung der venösen Gefäße.
Die Papille erscheint randunscharf (Video). Die Farbdoppler-Sonographie
lässt einen mäßig verminderten Fluß der A. centralis
retinae während der Amaurosis fugax erkennen. Weitere intraorbitale
Gefäßanomalien konnten nicht gefunden werden. Auch eine CT-Untersuchung
sowie eine MRT-Angiographie ließ selbst bei höchster Auflösung
keine intraorbitale oder intracranielle Pathologie erkennen. |
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