Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Kurzfristige hyperbare Oxygenierung hat keinen Einfluss auf die okuläre Refraktion.

1Rössler G., 1Krott R., 2Heller R., 2Krauss D., 1Krieglstein G. K.

Universitätsaugenklinik Köln1, Druckkammerzentrum Weyertal, Köln2

Einleitung: Hyperbare Oxygenierung (HBO) wird häufig als adjuvante Therapie bei ischämischen Erkrankungen eingesetzt. In Europa wird in der Behandlung diverser Innenohrerkrankungen die Kurzzeit-HBO eingesetzt. Ziel unser Studie ist die Untersuchung, ob auch bei diesen kurzzeitigen Behandlungsprotokollen der für die HBO viellfach beschriebene Effekt der Myopisierung eintritt.
Methodik: 105 Patienten (58 m, 47 f; Durchschnittsalter 41,6±13,3 Jahre) wurden wegen Innenohrerkrankungen in einer Mehrpersonen- Druckkammer (HAUX Starmed 2200/5) behandelt. Die Behandlung wurde einmal pro Tag (5 / Woche) insgesamt im Durchschnitt 12 mal ( ± 4,6 ) durchgeführt. Die Dauer der HBO betrug zwischen 60 und 90 Minuten bei Druckwerten zwischen 240 und 250 kPa entsprechend der Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin. Die Untersuchungen wurden mit dem Canon RK-5 Auto Refraktor / Keratometer unmittelbar vor und nach jeder HBO-Sitzung durchgeführt.
Ergebnisse: Der Median der Refraktion zeigte im Verlauf des Protokolls keinerlei Veränderungen bei einem durchschnittlichen Wert von -0,125 d (sphär. Äquiv.). Der durchschnittliche korneale Astigmatismus betrug vor der ersten Sitzung -1,0 d und nach der letzten Behandlung -1,1 d (0 - 8 d; p = 0,1208; Wilcoxon-Test). Die Achsen blieben unbeeinflusst.
Schlußfolgerung: Kurzzeitige HBO- Therapieschemata scheinen auf die Refraktionsparameter keinen Einfluss zu haben.




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