Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Routine-Kataraktoperationen in topischer Anaesthesie mit dem Phakolysis System: Erste Erfahrungen

Sauder G.

Universitätsaugenklinik Mannheim

Ziel: Untersuchung der Sicherheit und Effizienz von Kataraktoperationen mit topischer Anaesthesie während der Lernkurve eines erfahrenen Phako- Operateurs mit dem PhakolysisR System.
Material und Methode: Prospektive randomisierte klinische Studie: 40 Patienten wurden konsekutiv eingeschlossen und in eine Phakogruppe und in eine Laserphakogruppe randomisiert. Der Schweregrad der Katarakt wurde vom Chirurgen subjektiv mit einer Skala von 1 bis 4 bewertet (1: leicht bis 4: matur). Alle Operationen wurden unter topischer Anästhesie durchgeführt. Untersuchte Parameter waren: Postoperativer Visus, Augeninnendruck, Dauer der Operation, und subjektive Schmerzempfinden des Patienten anhand einer visuellen Analogskala von 1-10.
Ergebnis: Der postoperative Visus betrug 0,4 ± 0,24 ( Min. - Max.: Fingerzählen bis 0.9) in der Phako-Gruppe und 0,28 ± 0,1 (Min. - Max.: Fingerzählen bis 0,4) in der Laserphako-Gruppe. Die Dauer der OP war 9,2 ± 1,4 in der Phako-Gruppe zu 21,3 ± 2,7 Minuten in der Laserphako- Gruppe. Das subjektive Schmerzempfinden war mit 4,2 ± 0,6 Einheiten in der Laserphako-Gruppe signifikant (P<0,05) höher als in der Phako-Gruppe mit 1,8 ± 0,5 Einheiten. Es gab keinen signifikanten Unterschied in beiden Gruppen hinsichtlich des Augeninnendruckes.
Schlußfolgerung: Für einen in der konventionellen Kataraktchirurgie erfahrenen Phako-Operateur war es in Anfangsteil seiner Laserphako- Lerngruppe in jedem Falle möglich, mit der Laserphakotechnik Katarakte einer Härte von Grad 1-2 in topischer Anästhesie zu operieren. Postoperativer Visus, subjektiver Schmerzscore und Dauer der Operation waren in dieser Anfangsphase in der Laserphako-Gruppe signifikant höher und länger als in der konventionellen Phako-Gruppe.




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