Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Photokoagulation von kultivierten humanen retinalen Pigmentepithel- Zellen führt zu einer gesteigerten Expression von Pigment Epithelium- Derived Factor (PEDF)

1Schacke W., 1Hattenbach L.-O., 2Beck K. F., 1Koch F., 2Pfeilschifter J.

1Klinik für Augenheilkunde, 2Pharmazentrum Frankfurt, Johann-Wolfgang- Goethe-Universität, Frankfurt/Main

Einleitung: Die Photokoagulation stellt eine wichtige Methode zur Behandlung verschiedener neovaskulärer Erkrankungen des hinteren Augenabschnittes dar. Obwohl die genauen Wirkungsmechanismen noch unklar sind, kann nach Laser-Behandlung im Auge eine erhöhte Freisetzung von anti-angiogenen Substanzen beobachtet werden. Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, ob das retinale Pigmentepithel durch Photokoagulation zu einer geänderten Produktion des antiangiogenen Wachstumsfaktors PEDF (pigment epithelium-derived factor) angeregt werden kann.
Methoden: Kulturen humaner retinaler Pigmentepithelzellen wurden mit einem 594 nm Diodenlaser photokoaguliert. Die Expression von PEDFmRNA wurde mittels RT-PCR bestimmt. Der Gehalt an PEDF-Protein wurde mit Hilfe von Western Blot analysiert.
Ergebnisse: Nach der Laser-Behandlung konnten wir eine deutliche Steigerung sowohl von PEDF-mRNA, als auch von PEDF-Protein beobachten.
Diskussion: Die gezeigten Ergebnisse weisen darauf hin, daß PEDF eine wichtige Rolle bei der Rückbildung von intraokulären Neovaskularisationen nach Photokoagulation spielen könnte. Eine genauere Kenntnis der Mechanismen, die retinalen und choroidalen Neovaskularisationen zugrunde liegen, wäre von großer Bedeutung für die Entwicklung neuer Behandlungsstrategien. Unterstützt durch: August Scheidel Stiftung




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