Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Grußwort
   Invitation
Themen
   Topics
Allgemeiner Ablauf
   General overview
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Kurse
   Courses
Symposien
   Symposiums
Frühstück mit Spezialisten
   Breakfast with specialists
Arzthelferinnen-Fortbildung
Rahmenprogramm
   Social program
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



Das Metastasierungspotential einer humanen Aderhautmelanom- Zelllinie im SCID-Maus Modell

1Schaller U. C., 1Mueller A. J., 2Bartsch D. U., 3Folberg B., 2Freeman W. R., 1Kampik A.

1Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität, Mathildenstr. 8, 80336 München, Germany, 2Shiley Eye Center, UCSD, La Jolla Ca , USA, 3Pathology, University of Illinois at Chicago, Chicago, IL, USA

Einleitung: Zur Erforschung des humanen uvealen Melanoms und dessen Metastasierung ist ein zuverlässiges Tiermodell unerläßlich. SCID-Mäuse weisen einen kombinierten Immundefekt der T- und B-Zellen auf. Das humane uveale Melanom/SCID-Maus Modell ist bereits ein zuverlässiges Tiermodell für morphologische, biochemische und immunologische, sowie therapeutische Untersuchungen (Schaller et al. IOVS 2001;42:110 / Mueller et al IOVS 1999 40:247) am humanen Aderhautmelanom. Ziel der Studie war die Untersuchung des Metastasierungspotentials einer Zelllinie eines humanen Aderhautmelanoms.
Methode: Eine gut charakterisierte Zelllinie (OCM1) eines humanen Aderhautmelanoms wurde transskleral in das rechte Auge von 12 SCIDMäusen injiziert. Nach einer Beobachtungszeit von 20 Tagen wurden diese getötet. Alle Mäuse wurden bezüglich eines Melanomwachstums im Auge und dem Vorliegen von systemischen Metastasen histopathologisch untersucht.
Ergebnisse: Es zeigte sich in allen Augen ein Melanomwachstum, das von der Uvea ausging, jedoch konnte keine systemische Metastasierung nachgewiesen werden.
Diskussion: Das Nichtauftreten von systemischen Metastasen scheint sowohl am mittleren Metastasierungspotential der Zelllinie (OCM1) (Caissie et al. IOVS 2001;42:218) als auch an der relativ kurzen Beobachtungszeit zu liegen (Schaller et al IOVS 1998;39:414). Daher sind weitere Untersuchungen mit längeren Beobachtungszeiten und Zelllinien mit einem höheren Metastasierungspotential nötig.



DOG HomepageZurück / Back