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| Abstract | 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin |
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| Unklare Reiz- und Schmerzsymptomatik nach Kataraktoperation Schmack I., Auffarth G. U., Krastel H., Völcker H. E. Universitäts-Augenklinik Heidelberg, INF 400, 69120 Heidelberg Eine 60-jährige Patientin stellte sich einen Monat nach extern durchgeführter,
rechtsseitiger Kataraktoperation mit Implantation einer Hinterkammerlinse
(Modell: Allergan SI40 NB) aufgrund anhaltender postoperativer Reiz- und
Schmerzsymptomatik vor. Bei Erstuntersuchung bestand ein ausgeprägter
Vorderkammerreizzustand mit zirkulärer konjuntivaler Hyperämie.
Der Visus betrug mit bester Korrektur 0,4, der Augeninnendruck 14 mm Hg.
Unter Annahme einer allergischen Begleitreaktion auf Konservierungsstoffe
erfolgte über 14 Tage die Behandlung mit konservierungsmittelfreien
antiinflammatorischen Ophthalmika. Da hierunter keine wesentliche Befundverbesserung
auftrat, wurde differentialdiagnostisch ein UGH-Syndrom mit luxiertem
IOL-Bügel angenommen. Eine eindeutige Haptiklokalisation war infolge
unzureichender Mydriasis jedoch nicht möglich. Die vorhandene Reizmiosis
ließ nur eine Pupillendilatation um ¼ der Ausgangsweite zu.
Unter Intensivierung der antiinflammatorischen Therapie und der zusätzlichen
Gabe von Serum-AT, zur Behandlung eines ausgeprägten schmerzhaften
Sicca-Syndroms, kam es zur Beschwerdereduktion. Daraufhin konnte man bei
maximaler Mydriasis temporal unten einen Zonuladefekt mit Adhäsion
eines pigmentierten GKStranges an der unteren Rhexiskante darstellen.
Nach Durchtrennung des GK-Stranges mittels Nd:YAG-Laser kam es innerhalb
einer Woche zum vollständigen Abklingen der Beschwerden und zu einem
Visusanstieg auf 1,0. |
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