Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Vorstellung einer multizentrischen, prospektiven, randomisierten Studie zur Behandlung des Zentralarterienverschlusses mit lokaler intra-arterieller Fibrinolyse

1Schmidt D., 2Schumacher M., 3Mueller A., 4Kampik A.

1Univ.-Augenklinik Freiburg, 2Sektion f. Neuroradiologie Freiburg, 3,4Univ.- Augenklinik München

Untersuchungsziel: Erfolgsbeurteilung einer lokalen intra-arteriellen Fibrinolyse-(LIF) Behandlung.
Methode: In der Studie sollen Patienten mit einem Zentralarterienverschluß (ZAV) entweder mit(LIF (maximal 50 mg rt-PA bzw. 1,5 Mio. Urokinase) oder konservativ (isovol. Hämodilution) behandelt werden. In beiden Gruppen werden vor der Behandlung Bulbusmassage und Blutdruckbehandlung, nach der Sofortbehandlung (LIF bzw. Hämodilutiion) eine Heparintherapie (4 Tage lang) in gleicher Weise durchgeführt. Danach erfolgt Umstellung auf Aspirin ® bzw. in besonderen Fällen auf Marcumar®. An der Studie werden voraussichtlich 14 Kliniken teilnehmen. Ausschlußkriterien für eine LIF werden mitgeteilt. Es werden beurteilt: Visus, Gesichtsfeld, Stadium des ZAV und Allgemeinkrankheiten.
Ergebisse: Bisher wurden mehrere Vorstudien durchgeführt: Es erfolgten sowohl Untersuchungen über die konservative Behandlung (Neubauer et al. 2000, über die minimal invasive Therapie bei klinisch komplettem ZAV) als auch über die LIF-Behandlung an 3 Kliniken (Bern, Freiburg, Hamburg).
Schlußfolgerung: Der statistische Vergleich der Ergebnisse der konservativen Behandlung gegenüber einer LIF-Behandlung ist entscheidend für ein ergebnisbasiertes zukünftiges Behandlungskonzept bei einem ZAV.



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