Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Grußwort
   Invitation
Themen
   Topics
Allgemeiner Ablauf
   General overview
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Kurse
   Courses
Symposien
   Symposiums
Frühstück mit Spezialisten
   Breakfast with specialists
Arzthelferinnen-Fortbildung
Rahmenprogramm
   Social program
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



Nachweis und Lokalisation von Foramina bei rhegmatogener Amotio mittels 20 MHz-Sonographie

Schmidt W.

Zentrum für Augenheilkunde, Friedrichstraße 18, D-35392 Gießen

Hintergrund: Untersucht wurde, ob sich mit der Hochfrequenzsonographie bei Patienten mit rhegmatogener Amotio und reduziertem peripherem Funduseinblick präoperativ zum Nachweis und zur Lokalisation von Foramina operativ relevante Informationen gewinnen lassen.
Patienten und Methode: Die Studie erfolgte mit dem I3-Ultraschallgerät. Bei 16 Patienten wurde präoperativ die Ultraschalluntersuchung sowohl mit 10- als auch mit 20 MHz-Schallkopf durchgeführt, bei 10 MHz transpalpebral, bei 20 MHz durch Gel-Ankopplung (Tropfanästhesie der Hornhaut, Lidsperrer, Methocel® + Sonogel®)
Ergebnisse: Mit der 10 MHz-Untersuchung ließen sich 5 von 14 funduskopisch sichtbare Foramina auch sonographisch nachweisen, bei der 20 MHz-Untersuchung waren es jedoch 13 von 14 Foramina. Mittels 10 MHz-Sonographie waren bei keinem von 16 Augen präoperativ zusätzliche funduskopisch nicht erkennbare Foramina nachzuweisen. Hingegen wurden bei der 20 MHz-Untersuchung bei 5 von 16 Augen präoperativ nicht funduskopisch erkennbare Foramina mittels Hochfrequenzsonographie gefunden. Von Foramina unabhängige Glaskörpertraktionen waren mit 10 MHz bei 1 von 16 Augen, mit 20 Mhz hingegen bei 9 von 16 Augen nachweisbar.
Diskussion: Mittels der Hochfrequenzsonographie lassen sich präoperativ bei reduziertem Funduseinblick Foramina wesentlich sensitiver als mit der konventionellen Sonographie nachweisen. In einigen Fällen gelingt der Nachweis von weiteren funduskopisch nicht erkennbaren Foramina und Glaskörpertraktionen, was dem Netzhautchirurgen die Entscheidung zur zusätzlichen Cerclage bei geplantem, möglichst wenig invasiven operativen Vorgehen erleichtert. In den Fällen, in denen sowohl Limbus als auch Foramen simultan nachweisbar sind, läßt sich die Lage der Foramina, bezogen auf den Limbus, quantitativ erfassen.




DOG HomepageZurück / Back