Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Intravitreale kristalline Kortisoninjektion zur Therapie des diabetischen Maculaödems

Söfker A., Jonas J. B.

Universitätsaugenklinik, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Zielsetzung: Ziel der interventionellen Fallstudie ist die Beobachtung des klinischen Verlaufs eines Patienten mit therapierefraktärem diabetischen Maculaödem, der eine intravitreale Injektion von kristallinem Triamcinolon Acetonid erhalten hat.
Methoden: Bei dem 73-jährigen Patienten bestand ein klinisch signifikantes diabetisches diffuses Maculaödem bei nicht-proliferativer diabetischer Retinopathie. Trotz einer durchgeführten Grid Laserkoagulation nahm das zystoide Maculaödem weiterhin zu und innerhalb der letzten sechs Monate vor der intravitrealen Kortisoninjektion sank der Visus von 0.25 auf 0.16 und schließlich auf 0.1. Der Patient erhielt eine einzige intravitreale Injektion von von Triamcinolon Acetonid in topischer Anästhesie.
Ergebnisse: Nach der intravitrealen Injektion von kristallinem Kortison stieg der Visus von 0.1 auf 0.4 an und blieb während des Nachbeobachtungszeitraums von bislang 5 Monaten stabil. Der Augeninnendruck stieg auf Werte bis zu 30 mmHg vor der dann einsetzenden Behandlung mit topischen antiglaukomatösen Augentropfen.
Schlußfolgerung: Die intravitreale Injektion von kristallinem Kortison kann bei der Behandlung des therapieresistenten klinisch signifikanten diabetischen Maculaödems möglicherweise von Nutzen sein kann.



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