Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Langfristige Ergebnisse der Ptosiskorrektion mittels Frontalismuskellappensuspension

Stiglmayer N., Tojagic M., Juri J.

Univ.-Augenklinik, Kišpaticeva 12, HR 10000 Zagreb, Kroatien

Einleitung: Die Autoren berichten über ihre langfristige Ergebnisse in der Korrektion der Ptosis mit dem Frontalismuskellappenssuspension die man vom Jahre 1984 anwendet.
Methode: Nach der Suspensionsmethode mittels des Frontalismuskel-lappens wurden Patienten mit einer sehr schwachen oder fehlenden Levatorfunktion operiert. Alle operierten Patienten hatten eine angeborene Ptosis. Insgesamt wurden 146 Patienten operiert, 123 davon hatten eine unilaterale und 23 Patienten hatten eine bilaterale Ptosis. Alle Patienten waren die Kinder im Lebensalter von 9 Monate bis 18 Jahre. Die Kinder unter 14 Jahre wurden in einer allgemeinen Anesthesie operiert und die älteren in lokaler Anesthesie.
Prinzip: Zwei Inzisien wurden gemacht, eine in der tarsalen Furche ungefähr 8 - 10 mm entfernt vom Rand des Augenlids, die zweite knapp unter der Augenbraue, 10 mm lang, am Übergang des mittleren und inneren Drittels des Augenlids. Subminierend der Haut-muskelschicht, die zum Stirnbereich führt, kommt man zum Frontalismuskel den man in der Breite von 1 - 1,5 cm (dem Alter und der grösse der Kinder nach) und in die Länge 2/3 der Höhe des Frontalismuskels präpariert. So auspräparierter Frontalismuskellappen wurde an vordere Fläche der Tarsuskante mit den einzelnen Nähten geknotet. Danach schliesst man die Hautschicht.
Ergebnisse: Bei 18% von 146 operierten Patienten wurde eine Reoperation notwendig. Eine dritte Korrektion wurde bei 1% der Patienten ausgeführt. Das Verhältnis ein- und beidseitiger Ptosis wurde gleichmässig gewesen.
Diskussion: Die Autoren sind der Meinung, dass man mit der dargestellten Technik gute Ergebnisse erreichen kann, die unmittelbar nach der Operation so wie auch langfristig befriedigen können. Die Dauer und der Erfolg der Korrektion hängen vom Überlebens des Muskellappens ab. Die Blutzirkulation erhält die Muskelmasse und wo die Zirkulation geschädigt ist bildet sich eine Muskelfibrose was zum Behindern der aktiven Kontraktion führt und nur einen Suspensionseffekt erhält. Ebendeshalb in solchen Fällen, stellen die Autoren vor, die Rezidive kommen.




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