Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Applanationskraft; Hornhautdicke und AugenInnendruck bei Augengesunden und bei Patienten mit oculärer Hypertension

Stodtmeister R.

Ambulante Operationen, Pirmasens

Hintergrund: Nach dem heutigen Wissenstand muß man sich bewußt sein, daß mit der Applanationstonometrie nur die Kraft bestimmt wird, die zur Applanation einer konstanten Fläche nötig ist. Den Augeninnendruck erhält man durch eine Korrektur nach der Hornhautdicke .Es erscheint deshalb sinnvoll den Zusammenhang zwischen Applanationskraft, Hornhautdicke und korrigiertem intraocularem Druck darzustellen.
Patienten und Methoden: Alter der Untersuchten >39 Jahre. Untersuchte Gruppen: 379 Augengesunde, 179 Personen mit Oculärer Hypertonie. Methoden: Goldmann-Applanationstonometrie. Ultraschallpachymetrie (Pachette 500. DGH/Technomed)
Ergebnisse: Die Applanationskraft ist positiv korreliert mit der Hornhautdicke. r=0,17 in beiden Gruppen. Der korrigierte Augeninnendruck ist negativ mit der Hornhautdicke korreliert. r=-0.52 bei Augengesunden, r=-0,56 bei Oculär Hypertensiven.
Schlußfolgerung: Die Applanationskraft, d.h. der Meßwert, der weithin mit dem Augeninnendruck gleichgesetzt wird, zeigt eine vernachlässigenswerte Assoziation mit der Hornhautdicke. Die Assoziation des korrigierten Augeninnendruckes mit der Hornhautdicke ist deutlich stärker. Dreißig Prozent der Varianz sind bedingt durch die Hornhautdicke. Das Ergebnis legt nahe, die Hornhautdicke bei der Applanationstonometrie zu berücksichtigen.



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