Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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PDT bei Patienten mit subfovealen choroidalen Neovaskularisationen (CNV) ohne AMD

Wachtlin J., Behme T., Potthöfer S., Foerster M. H.

Augenklinik, Univ. Klinikum Benjamin Franklin, FU Berlin, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin

Hintergrund: Verteporfin ist seit kurzem in Europa und (USA) als Medikament zur Behandlung von CNV`s bei Myopie zugelassen. Es exsistieren weiterhin einzelne Berichte über Visusstabilisierung und Verbesserung bei Patienten mit CNV aufgrund anderer Grunderkrankungen als AMD. Diese Studie untersucht Visusergebnisse nach PDT mit Verteprofin an Patienten mit CNV ohne AMD.
Methoden: In einer prospektiven Studie wurden 33 Patienten mit choroidalen Neovaskularisationen ohne altersbedingte Makulaldegeneration mit einer PDT (Verteporfin) behandelt. Es handelte sich hierbei um folgenden Diagnosen: 8 idiopathische CNV, 7 POHS (Presumed occular Histoplasmosis Syndrom), 7 Myopia magna, 5 Zn. Chorioretinitis, 2 Angioid streaks, 4 sonstige (2 AH Ruptur, VKH, unklar). Das Durchschnittsalter betrug 48,9 Jahre (17-76) und das mittlere Followup- Intervall 6,8 Mo (sd = 4,8 ). Bei 8 Patienten (25%) bestand ein Rezidiv bei bereits vorbehandelter CNV. Der mittlere Durchmesser aller CNV betrug 1599 mm und im Durchschnitt wurden 1,6 Behandlungen durchgeführt.
Ergebnisse: Der mittlere Visusgewinn betrug + 0,3 ETDRS Zeilen (-8 bis + 5). 10 Patienten (30,3%) zeigten eine Visusverbesserung = 2 Linien, in 17 Fällen (51,5%) blieb der Visus unverändert (+/- 1 Linie) und 6 Patienten (18,2%) zeigten eine Verschlechterung = 2 Linien.
Schlußfolgerung: Bei den oben genannten Erkrankungen kann eine CNV durch die PDT in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich im Sinne einer Visusstabilisierung bzw. Verbesserung behandelt werden. Unter den einzelnen Diagnosen ergeben sich insbesondere für POHS, idiopathische CNV, Zn. chorioretinaler Entzündung und Myopia magna deutlich bessere Visusergebnisse als bei AMD Patienten.




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