Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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Vergleichende Studie zur Hornhautdickenmessung

Wiederhold C., Knorrn M., Gießler S., Duncker G. I. W., Wilhelm F.

Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg, Magdeburger Str. 8, 06097 Halle

Einleitung: Das Ziel der Untersuchung war es, die Ergebnisse der Hornhautdickenmessung mit Hilfe von Ultraschall oder der optischen Pachymetrie (Orbscan) sowie der intraoperativ ermittelten Schnittiefe mit dem Deutschmann Trepan im Rahmen einer perforierenden Keratoplastik zu vergleichen.
Methoden: Die Hornhautdicke wurde ultraschallpachymetrisch (Corneogage II) bzw. mit Hilfe der optischen Pachymetrie (Orbscan) bestimmt. Es wurden jeweils 4 Messungen bei 15 Patienten vor einer perforierenden Keratoplastik durchgeführt. Die Datenpunkte befanden sich am Rand einer 8 mm Zone bei 3, 6, 9 und 12 Uhr. Die Schnittiefe wurde in Anlehnung an die sonographisch bzw. optisch ermittelte Hornhautdicke gewählt.
Ergebnisse: Präoperative Diagnosen waren: Keratokonus, cornea guttata, Pseudophakie Keratopathie, Fuchs'sche Hornhautdystrophie und Herpes simplex Keratitis. Es fand sich eine Differenz der Hornhautdickenmessung mit dem Ultraschall und der optischen Pachymetrie. Ultraschallpachymetrisch wurden geringfügig höhere Meßwerte ermittelt. Das Ausmaß der vollständigen Trepanation war abhängig von der Höhe der Differenz zwischen prognostischer Schnittiefe und Tiefeneinstellung.
Schlußfolgerung: Bei Festlegung der Schnittiefe im Rahmen einer Keratoplastik muß die sonographisch oder optisch ermittelte Hornhautdicke ebenso berücksichtigt werden wie bei lamellären refraktiven Eingriffen, bei denen im Vorfeld eine Hornhautdickenmessung durchgeführt wird.




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