Abstract 99. Jahrestagung der DOG, 29. 9. - 2. 10. 01 im ICC, Berlin

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"Kleinschittphakoemulsifikation als Vorausetzung für injizierbare Linsen"

Wilhelm F.

Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Martin-Luther-Universität, Halle/Saale

Zusammenfassung: Die Linsenchirurgie hat seit der Einführung der Phakoemulsifi-kation durch Kelman eine rasante Entwicklung genommen. Nach Etablierung der Kapsulorhexis sind immer wieder neue Techniken zum schonenden endokapsulären Operieren vorgestellt worden. Dabei standen stets die Erhaltung des Hornhautendothels bei möglichst kleinen Schnitten und kurze Operationszeiten im Vordergrund. Die Divide-and- Conquer-Technik wurde in das Chop-Verfahren übergeleitet und auch hiervon gibt es Varianten wie die Bevel-Down-Technik oder die Cho-Chop- Flip-Methode, die einen möglichst effektiven Energieeinsatz am Linsenkern ermöglichen und damit das umgebende okuläre Gewebe schonen sollen. Da dafür die Möglichkeiten bei Einsatz des Ultraschalls begrenzt erscheinen, wurde nach Alternativen gesucht. Am weitesten ist dabei bisher die Laserphako entwickelt, die zum Teil schon routinemäßig klinisch eingesetzt wird, jedoch noch ihre Grenzen hat. Das Trennen von Irrgation und Aspiration erlaubt das bimanuelle Arbeiten bei der Phakoemulsifikation ausschließlich über die Parazentesen. Mit dem Waterjet, der außerdem noch die Möglichkeit einer effektiveren Nachstarprophylaxe bietet, wurde ebenso wie mit den Verfahren zur mechanischen Linsenzerkleinerung "Katarex" und "Endolentikularfragmentator (ELF)" Prinzipien der Phakolyse vorgestellt, die ein noch schonenderes Operieren erwarten lassen. Die extrem klein prognostizierten Öffnungen von Vorderkammer und Linsenkapsel räumen einen Platz in der Zukunft der injizierbaren Linse ein.




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