Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Die Ahmed Glaucoma Valve: Mittelfristige Ergebnisse

Hille K., Rossi M., Ruprecht K. W.,
Universitätskliniken des Saarlandes, Augenklinik und Poliklinik (Homburg/Saar)

Hintergrund: Glaukom-Drainagesysteme vom Molteno-Typ führen gewöhnlich in der ersten postoperativen Phase zu einer exzessiven Hypotonie des Bulbus. Diese hypotone Phase soll bei der Ahmed Glaucoma Valve durch ein Klappensystem verhindert werden.
Methode: In einer Serie wurden in 26 Augen von 22 Patienten eine Ahmed Glaucoma Valve implantiert. Indikationen waren ein therapierefraktäres Glaukom bei einem PCOWG (7), einer Aniridie (4), nach schweren Verletzungen (4), bei kindlichem Glaukom (4), einer Uveitis (2) und andere (5). Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 12 Monate (1-44), das mittlere Alter beim Eingriff 41 Jahre (5-79). Der präoperative Druck lag bei 35,5 mmHg (22-66), 17 Patienten waren pseudophak, 9 aphak.
Ergebnisse: In den ersten Wochen lag der intraokulare Druck in der Regel zwischen 4 und 10 mmHg, lediglich 4 Augen hatten eine Hypotonie von weniger als 4 mmHg. Bei 2 Augen entwickelte sich eine temporäre Aderhautabhebung. Der Intraokulare Druck war bei der letzten Visite in 22 Augen (85%) reguliert, 3 Augen hatten keine ausreichende Drucksenkung. Bei einem Auge musste die Valve wegen einer Infektion explantiert werden. Andere schwerwiegende Komplikationen wie zum Beispiel eine expulsive Blutung traten nicht auf.
Schlussfolgerungen: Bei Pseudo- oder aphaken Augen ist die Implantation einer Ahmed Glaucoma Valve ein sicheres Verfahren mit einer Drucksenkung, die mit anderen Drainagesystemen vergleichbar ist. Insbesondere besteht nur ein sehr geringes Risiko einer intraokularen Hypotonie in der ersten postoperativen Phase. Sie kann als alternatives Verfahren im Vergleich zur Implantation von klassischen Drainagesystemen empfohlen werden.

Zurück/Back