
Aktuelle Tagungsinformationen
News and Updates
Anmeldung zur Tagung
Registration
Hotelbuchung
Hotel Registration
Grußwort
Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
Societies involved
Eröffnung des Kongresses
Opening Ceremony
Preise
Awards
Wissenschaftliches Programm
Scientific program
Posterpräsentationen
Poster Presentation
Kurse
Courses
Begleitende Veranstaltungen
Collateral Events
Rahmenprogramm
Social program
Jubiläumsparty
Jubilee Party
DOG Information
DOG Information
Allgemeine Informationen
General Information
Autorenindex
Index of Authors
Ausstellerliste
Exhibitors
Sponsoren
Sponsors
Teilnahmegebühren
Registration fees
Impressum
DOG Homepage
|
Funktionelle Ergebnisse nach Implantation einer asphärischen Intraokularlinse. Eine intraindividuell vergleichende Studie
1Mester U., 2Dillinger P., 1Anterist N. B., 1Bundesknappschaft Sulzbach/Saar, Augenklinik (Sulzbach/Saar) 2Augenklinik der Bundesknappschaft (Sulzbach/Saar)
Hintergrund: Im Alter nimmt die Fähigkeit der Linse zur Kompensation der sphärischen Aberration der Hornhaut ab. Daraus resultiert einer Zunahme der sphärischen Aberration des Auges, die zu einer Verschlechterung der retinalen Abbildungsqualität führt. Durch die Implantation einer asphärischen Intraokularlinse (IOL) sollte die sphärische Aberration reduziert und die Sehqualität verbessert werden. Methode: In einer intraindividuellen, randomisierten Studie wurde bei 45 Patienten mit beidseitiger Katarakt eine IOL mit modifizierter Vorderfläche (Tecnis Z 9000, Pharmacia) mit einer bikonvexen IOL mit sphärischer Oberfläche (SI 40) verglichen. Nach 1 und 3 Monaten wurden folgende Untersuchungen durchgeführt: Untersuchung des vorderen und hinteren Augenabschnitts, der Pupillengröße, der Sehschärfe bei geringem Kontrast , der photopischen und mesopischen Kontrastempfindlichkeit, der cornealen Aberration sowie der Wavefrontaberration des gesamten Auges. Ergebnisse: 37 Patienten konnten nachuntersucht werden. Obwohl die Augen nach Implantation einer Tecnis Z 9000 nach 3 Monaten einen signifikant besseren Visus zeigten, wurde die verbesserte Sehqualität vor allem durch die Untersuchung der Sehschärfe bei geringem Kontrast und der Kontrastempfindlichkeit deutlich. Die Wavefrontmessungen ergaben keine signifikante sphärische Aberration (Z 4,0) bei den Augen mit der Tecnis Z 9000, verglichen mit einer signifikanten, positiven, sphärischen Aberration bei den Augen mit der SI 40. Schlussfolgerungen: Unsere klinischen Ergebnisse bestätigen die theoretischen Berechnungen, wonach durch die Modifikation der IOL-Vorderfläche die sphärische Aberration nach Kataraktoperation minimiert werden kann. Die Tecnis Z 9000 gleicht die positive sphärische Aberration des älteren Auges aus. Daraus resultiert eine signifikante Verbesserung vor allem der Kontrastempfindlichkeit und des mesopischen Sehens. Aufgrund unserer Ergebnisse führt die Reduktion der sphärischen Aberration eher zu einem Eulenauge als zu einem Adlerauge.
Zurück/Back
|