Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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14-jährige Patientin mit Razemösem Hämangiom - Eine Falldarstellung

Schneider M., Hörle S.,
Philipps-Universität Marburg, Medizinisches Zentrum für Augenheilkunde (Marburg)

Hintergrund: Darstellung eines seltenen razemösen Hämangioms.
Methode: Falldarstellung.
Ergebnisse: Eine 14-jährige Patientin stellte sich mit einer Visusminderung am rechten Auge vor. Der Visus betrug rechts 0,3, links 1,0. Funduskopisch zeigten sich am rechten Auge ausgeprägte Dilatationen der retinalen Gefäße im Bereich der Papille und des gesamten hinteren Pols. Die Papille war mäßig prominent. Eine daraufhin durchgeführte craniale Computertomographie zum Ausschluß intrakranieller Manifestationen war unauffällig.
Schlussfolgerung: Das razemöse Hämangiom stellt eine seltene, meist unilaterale kongenitale arteriovenöse Malformation dar. Pathophysiologisch handelt es sich um eine direkte Kommunikation zwischen Arterien und Venolen. Ein zwischengeschaltetes Kapillarbett fehlt. Blutungen und weiteres Wachstum kommen zwar selten vor, jedoch bestehen mitunter ipsilaterale Läsionen im Mittelhirn, chiasmal oder im Bereich der Schädelknochen. In diesem Zusammenhang kann es zu spontanen Blutungen oder epileptischen Anfällen kommen. Eine neuroradiologische Mitbeurteilung ist bei Diagnosestellung also unumgänglich.

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