Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Langzeitvariabilität der Morphometrie der Papille mit dem HRT in Augen mit Offenwinkelglaukom und Glaukomverdacht ohne Progression

Mardin C. Y., Jünemann A., Nguyen N. X., Viestenz A., Horn F. K.,
Friedrich-Alexander-Universität, Augenklinik (Erlangen)

Hintergrund: Die Langzeitvariabilität der planimetrischen und volumetrischen Messungen der Papille mit dem HRT I (Heidelberg Engineering, Dossenheim) bei Glaukompatienten und Verdächtigen ohne klinische Progression zu untersuchen.
Methoden: Prospektiv wurden 35 Augen mit okulärer Hypertension (OHT), 29 Augen mit praeperimetrischem und 21 Augen mit manifestem Offenwinkelglaukom des Erlanger Glaukomregisters spaltlampenbiomikroskopisch, gonioskopisch, perimetrisch, tonometrisch und papillenmorphometrisch untersucht. Der Untersuchungszeitraum für fünf Untersuchungen im Verlauf betrug 1294 bis 2555 Tage, im Mittel 1700 Tage. Über den Untersuchungszeitraum mussten die Augen papillenmorphologisch und perimetrisch stabil sein. Über die fünf Untersuchungen wurden für jeden Patienten Regressionsgraden der HRT-Variablen (Fläche und Volumen des neuroretinalen Randsaums NRR und der Exkavation, Steilheit der Exkavation) mit Endpunkt fünf Jahre errechnet und die Differenz (Delta) zwischen erster und letzter Untersuchung absolut und prozentual bestimmt.
Ergebnisse: Perimetrisch zeigten alle Augen eine signifikante Verbesserung des mean defects der Perimetrie. Die Papillenfläche schwankte in allen Augen im Mittel um +0,002 bis 0,023 mm², die Randsaumfläche um +0.015 mm² bei den OHT und um -0.022mm² in Augen mit glaukomatöser Optikusatrophie. Die Fläche und das Volumen der Exkavation nahm im Mittel um -0,008mm² bzw -0,001mm³ bei den OHT ab, und um 0,026mm² bzw 0,006mm³ in der praeperimetrischen und um 0,045mm² bzw. 0,015mm³ in der perimetrischen Gruppe zu. Prozentual betrug Delta aller Variablen im Mittel zwischen 1 und 4% des Ausgangswertes und war in keiner Gruppe statistisch signifikant verschieden vom ersten Wert.
Schlussfolgerungen: Im Gegensatz zu Glaukomaugen mit morphologisch nachgewiesener Verschlechterung1), zeigen Augen ohne klinische Verschlechterung keine signifikante Änderung der HRT-Variablen. Stabile Patienten und Verdächtige scheinen eine morphometrische Schwankung vom Ausgangswert der Randsaumfläche um im Mittel 1,7% und der Exkavationsfläche im Mittel von 3,2% zu zeigen, im Gegensatz zu instabilen Patienten mit 4% bzw. 10% Änderung1).
1) Mardin et al. Morphometric changes in optic discs with morphologic progression of the glaucomatous optic atrophy measured with Laser-Scanning-Tomography. Klin Monatsbl Augenheilkd 2000; 217: 82-87 Unterstützt durch SFB 539

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