Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Prädiktive Faktoren einer Netzhautablösung nach offener Augenverletzung

Kono Kono J. O.,
Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar, Augenklinik (München)

Hintergrund: Die ausführliche klinische Untersuchung einer offenen Augenverletzung ist eine unabdingbare Voraussetzung für die richtige Therapieentscheidung. Ziel dieser Untersuchung war es, klinische Parameter herauszufinden, die eine durch die Verletzung bedingte Netzhautablösung vorhersagen lassen.
Methode: In einer retrospektiven Analyse untersuchten wir 52 Patienten mit offener Augenverletzung. Die Diagnosen wurden der Birminghamer Traumaterminologie angepaßt. Es wurden ausschließlich Patienten mit offener Augenverletzung in die Studie einbezogen und die Ergebnisse bis zum 7. Tag nach dem Unfall ausgewertet. Bei pseudophaken Patienten handelte es sich um Patienten nach Hinterkammerlinsenimplantation.
Ergebnisse: Die relative Häufigkeit einer Netzhautablösung war 40,3%. Bei allen 6 Patienten (100%) mit offener Augenverletzung bei Pseudophakie wurde eine Netzhautablösung festgestellt (p<0,01). 19 (95%) der 20 Patienten mit einem Visus schlechter als Handbewegung hatten eine Netzhautablösung. Im Vergleich dazu erlitten nur 2 Patienten (9%) mit einem Visus von Handbewegung oder besser eine Netzhautablösung (p<0,01). 6 der 9 Patienten (66,6%) mit intraokularen Fremdkörper hatten eine Netzhautablösung (p=0,01). Dieses wurde durch die Regressionsanalyse bestätigt.
Schlussfolgerungen: Verletzungen mit intraokularem Fremdkörper, Verletzungen bei Pseudophakie sowie ein Visus schlechter als Handbewegung sind nach unseren Erkenntnissen deutliche klinische Indizien einer zu erwartenden Netzhautablösung nach offener Augenverletzung.

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