Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Kontrollierte Zyklophotokoagulation: Vorläufige Ergebnisse einer Pilotstudie

Kappuhne A., Reinhard T., Vandemeulebroecke N., Sundmacher R.,
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitäts-Augenklinik (Düsseldorf)

Hintergrund: Ziel der kontrollierten Zyklophotokoagulation ist das Erreichen einer effektiven Drucksenkung unter Verminderung der von anderen zyklodestruktiven Verfahren bekannten Nebenwirkungen.1 Die in einer monozentrischen Pilotstudie gemachten Erfahrungen sollen hier dargestellt werden.
Patienten: Zwischen April 2001 und Februar 2002 wurden 31 Glaukomaugen von 26 Patienten einer kontrollierten Zyklophotokoagulation (COCO®, Diodenlaser, 809 nm) unterzogen. Pro Behandlung wurden zirkulär 16 Herde mit einer Belichtungsdauer von bis zu 0,5 Sekunden pro Herd und einer Leistung von 5 Watt pro Herd appliziert. Sechzehn Augen wiesen ein Sekundärglaukom (5 Augen mit vorhergehenden Glaukomoperationen) und 15 Augen ein primär chronisches Glaukom (13 Augen mit vorhergehenden Glaukomoperationen) auf. War der Augeninnendruck 6 Wochen nach der kontrollierten Zyklophotokoagulation noch immer zu hoch, so wurde ein zweites Mal koaguliert, nach weiteren 6 Wochen bei persistierender Druckerhöhung ein drittes Mal. Die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit liegt derzeit bei 6,8 ± 2,9 Monaten.
Ergebnisse: Fünfundzwanzig der 31 Augen wurden bislang wenigstens 6 Wochen nachbeobachtet. Siebzehn dieser Augen weisen bislang normotone Verhältnisse auf, 13 Augen nach einer, 2 Augen nach 2 und 2 weiteren Augen nach 3 Behandlungen. Alle Augen waren bereits am ersten Tag nach der Behandlung reizfrei.
Schlussfolgerungen: Die bisherigen, noch kurzfristigen Ergebnisse legen den Schluß nahe, dass mit der kontrollierten Zyklophotokoagulation auch in schwierigen Situationen eine schonende Druckregulation erreicht werden kann.
1Preußner PR. Kontrollierte Zyklophotokoagulation. Ophthalmologe (1998) 95:645-650

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