Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Der Papillen-Hemifeld-Test in der Glaukomdiagnostik

Nestel A., Budde W. M.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)

Hintergrund: Ziel der Studie war zu untersuchen, ob ein Papillen-Hemifeld-Test, in Analogie zum perimetrischen Hemifeld Test die obere mit der untere Papillenhälfte vergleichend, hilfreich für die Glaukomdiagnostik ist.
Methode: Die klinische Beobachtungsstudie umfasste 1268 Patienten mit primärem oder sekundären Offenwinkelglaukom und 649 Normalpersonen. Die Glaukomgruppe wurde unterteilt in 1118 Patienten mit glaukomatösen Gesichtsfelddefekten (“perimetrisches Glaukom”), und in 150 Patienten mit glaukomatösen Papillenveränderungen und normalem Gesichtsfeld („präperimetrisches Glaukom“). Farbige Stereo Papillendiapositive wurden morphometrisch untersucht. Fläche und Breite des neuroretinalen Randsaumes wurden vermessen, und das Verhältnis von superotemporaler zu inferotemporaler Randsaumfläche und das Verhältnis von superiorer zu inferiorer Randsaumbreite wurde berechnet.
Ergebnisse: Für die Unterscheidung zwischen der Normalgruppe und der gesamten Glaukomgruppe, bzw. für die Differenzierung zwischen der Normalgruppe und der präperimetrischen Glaukomgruppe waren die Flächen unter den ROC Kurven am kleinsten für die Parameter des Papillen-Hemifeld-Testes, d.h. das superotemporale zu inferotemporale Randsaumflächenverhältnis (39,5% bzw. 43,4%) und das superiore zu inferiore Randsaumbreitenverhältnis (44,8% bzw. 41,2%.), als für irgendeinen anderen getesteten Randsaumparameter, wie der inferotemporalen Randsaumfläche (82,7% bzw. 74,5%), Gesamtrandsaumfläche (81,4% bzw. 74,1%) und der superotemporalen Randsaumfläche (78,1% bzw. 70,5%).
Schlussfolgerungen: Der Papillen-Hemifeld-Test mit den Parameter superotemporales zu inferotemporales Randsaumflächenverhältnis und superiores zu inferiores Randsaumbreitenverhältnis ist nicht ausgeprägt hilfreich für morphometrische Diagnose des glaukomatösen Sehnervenschadens, weder im präperimetrischen noch im perimetrischen Stadium des Glaukoms.

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