Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Erweiterte Einsatzmöglichkeiten des Multiportilluminationssystems durch Modifikation für den Einsatz großkalibriger und abgewinkelter Netzhaut- und Glaskörperinstrumente

1Schäfer H.-G., 2Gümbel H. O. C.,
1Medizinische Hochschule Hannover, Augenklinik, OE 6120 (Hannover)
2Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Abteilung IV - Augenheilkunde (Ulm)

Hintergrund: Das Multiportilluminationssystem bietet neben einer nahezu gleichmäßigen Ausleuchtung des Fundus den Vorteil, bimanuell an Netzhaut und Glaskörper operieren zu können. Bei üblicher Anwendung des Multiportilluminationssystems dürfen die hierbei eingesetzten Instrumente jedoch keinen größeren Durchmesser als 0,99 mm (19 gauge) aufweisen, auch können z. B. gewinkelte Instrumente nicht benutzt werden.
Methode: In einem Videobeitrag werden die prinzipiellen Unterschiede der Anordnung von Miniinfusion, Beleuchtung und Einsatz weiterer Instrumente bei herkömmlicher Pars-plana-Vitrektomie, einer solchen mit dem Multiportilluminationssystem und bei dessen modifiziertem Einsatz aufgezeigt. Ausschnitte von Hinterabschnittsoperationen verdeutlichen die modifizierte Verwendung mit seinen erweiterten Einsatzmöglichkeiten bei ver-schiedenen Krankheitsbildern.
Ergebnisse: Die Modifikation des Multiportilluminationssystems vereint die Möglichkeiten des bimanuellen Operierens am Hinterabschnitt mit der gesamten Palette des Instrumentariums, welches im Rahmen der konventionellen Pars-plana-Vitrektomie bisher schon eingesetzt werden konnte. Zusätzlich ermöglicht es auch, innovative Instrumente - wie beispielsweise Diamantmesser für den hinteren Augenabschnitt - zu benutzen.
Schlußfolgerung: Die Modifikation des Multiportilluminationssystems erweitert das Arsenal des vitreoretinalen Chirurgen, kann die Sicherheit beim Operieren erhöhen und dadurch die Beherrschung auch schwieriger Hinterabschnittssituationen erleichtern.

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