Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Der telematische Datenaustausch in der Ophthalmologie

1Parasta A.-M., 1Parasta A.-M., 2Mugler C.,
1Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar, Augenklinik (München)
2Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar, 3. Medizinische Klinik (München)

Hintergrund: Die Elektronische Patiententakte (EPA) gewinnt besonders angesichts des zunehmenden Kommunikationsbedarfs zwischen Klinik und Praxis und innerhalb organisierter Praxisverbunde an Bedeutung. Die Anforderungen und Besonderheiten des Datenverkehrs in der Ophthalmologie sollen hier dargelegt werden.
Methode: Beim Austausch patientenbezogner Daten muß den Ansprüchen des Datenschutzes Genüge getan werden. Hierzu stehen verschiedene Verschlüsselungsverfahren zur Verfügung. Ferner muss der Patient über den zweckgebundenen, gerichteten, und sicheren Austausch seiner Daten und die Risiken der telematischen Übertragung informiert werden.
Ergebnisse: Eines der sichersten Verfahren des Datenaustausches über die offenen Netzwerke (wie Internet) ist der Datenaustausch über sog. Virtuelle Private Netzwerke (VPN). Die Anwendung der Verschlüsselungstechnologie innerhalb der VPNs erhöht die Sicherheit der Übertragung, besonders dann, wenn hier Hardware gebundene Schlüssel verwendet werden.
Schlussfolgerungen: Die Datenübertragung über offene Netzwerke bietet mit der Anwendung virtueller privater Netzwerke und eine Hardware gebundene Verschlüsselung hinreichende Sicherheit zur Übertragung von Patientendaten. In jedem Fall muss aber der Patient über die Übertragung seiner Daten hinreichend informiert und sein Einverständnis eingeholt werden.

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