Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Retinaler Zentralarterien- und Zentralvenendruck in Patienten mit retinaler venöser Stase

Brambring D.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)

Hintergrund: Das Ziel der vorliegenden Studie war, den Druck der retinalen Zentralarterie und Zentralvene mit Hilfe eines neuen, mit einem Goldmann Kontaktglas assoziierten Ophthalmodynamometers in Augen mit retinaler venöser Stase zu messen und mit allgemeinen Parametern zu korrelieren.
Methoden: Die Studie umfasste 3 Augen mit retinaler venöser Stase definiert durch eine ausgeprägte Dilatation und Tortuositas der retinalen Venen (Alter: 59,0 ± 19,6 Jahre), und 14 Normalaugen einer Kontrollgruppe (Alter: 69,4 ± 15,8 Jahre). Unter Tropfanästhesie wurde ein Goldmann Kontaktglas, an dessen Halterand ein Drucksensor angebracht war, auf die Hornhaut aufgesetzt. Unter kontinuierlich zunehmendem Druck auf das Kontaktglas wurde der Augeninnendruck erhöht, und der Druck gemessen, bei dem die retinale Zentralvene bzw. Zentralvene anfingen zu pulsieren. Die Messungen wurden 10 mal wiederholt und der Mittelwert der 10 Messungen als Hauptmesswert verwendet.
Ergebnisse: In der retinalen Stasisgruppe maß der retinale diastolische Zentralarterienkollapsdruck 79,8 ± 10,3 mm Hg. Dieser Wert unterschied sich nicht signifikant (p=0,95) von dem entsprechenden Wert der Kontrollgruppe 80,9 ± 20,0 mm Hg. In der retinalen Zentralvene betrug der diastolische Kollapsdruck in der Stasisgruppe 52,9 ± 20,6 mm Hg. Dieser Wert war signifikant (p=0,005) höher als der Vergleichswert der Kontrollgruppe (11,8 ± 5,9 mm Hg).
Schlussfolgerungen: Gemessen mit einem neuen Goldmann Kontaktglas assoziierten Ophthalmodynamometer mit der Möglichkeit der direkten Beobachtung der Papille und der retinalen Zentralgefäße während der Untersuchung war der Kollapsdruck der retinalen Zentralvene in Augen mit retinaler venöser Stasis signifikant höher als in Normalaugen. In beiden Studiengruppen unterschied sich der retinale Zentralarterienkollapsdruck nicht signifikant.

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