Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Erhöhung der Resistenz von kollagen-vernetzter Hornhaut gegen enzymatische Behandlung

Spörl E., Wollensak G., Seiler T., Pillunat L. E.,
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Dresden)

Hintergrund: Seit mehreren Jahren wird in Dresden eine Kollagenvernetzung mit Riboflavin und UVA zur mechanischen Stabilisierung bei Keratokonus und Hornhautulcera durchgeführt. In dieser vorliegenden Studie soll systematisch untersucht werden, inwieweit sich durch diese Behandlung die Resistenz des kornealen Kollagens gegenüber enzymatischer Verdauung verbessert.
Methode: Drei unterschiedliche Behandlungsgruppen mit je 5 enukleierten Schweineaugen wurden gebildet: 1. Gruppe I: ultraviolettes Licht (370 nm, 3 mW/cm² für 30 min) + Riboflavin; 2. Gruppe II: ultraviolettes Licht (370 nm, 2 mW/cm² für 30 min) + Riboflavin; 3. Kontrollgruppe: ohne Bestrahlung und Riboflavin. Nach der Behandlung wurden Hornhautscheiben von 10 mm Durchmesser trepaniert und in Pepsinlösung (2 g auf 10 ml 0,1m HCL) gelegt. Als Maß für den enzymatischen Abbau der Kollagenscheiben bestimmten wir den Scheibendurchmesser in Abhängigkeit von der Zeit.
Ergebnisse: Die unbehandelten Hornhautscheiben der Kontrollgruppe waren am 4. Tag völlig aufgelöst. Die mit 3 mW/cm² vernetzten Scheiben der Gruppe I waren am 10.Tag aufgelöst und die mit 2 mW/cm² behandelten am 8.Tag.
Schlussfolgerungen: Die photochemische Vernetzung der Hornhaut mit Riboflavin und ultraviolettem Licht bewirkt eine deutlich erhöhte Resistenz gegenüber kollagenverdauenden Enzymen. Dieser Effekt ist neben der mechanischen Stabilisierung entscheidend bei der Behandlung von Ulcera und einschmelzenden Prozessen an der Hornhaut.

Zurück/Back