Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Biomechanische Simulation im Rahmen der refraktiv kornealen Chirurgie

1Scherer K. P., 2Eggert H., 2Guth H., 1Halstenberg S., 2Stiller P., 2Süß W.,
1Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Angewandte Informatik (Eggenstein-Leopoldshafen)
2Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Institut für Angewandte Informatik (Eggenstein-Leopoldshafen)

Hintergrund: Für das refraktive Verhalten des menschlichen Auges ist speziell die Cornea mit etwa 43 dpt verantwortlich. In der refraktiv cornealen Chirurgie können pathologische Fälle wie Myopie, Hyperopie und andere Fehlsichtigkeiten korrigiert werden. Dazu sind verschiedene Techniken wie die PRK und das LASIK Verfahren im Einsatz. In allen Fällen handelt es sich um partielle Zerstörungen des menschlichen Gewebes und eine nachhaltige Verformung der cornealen Oberfläche. Ziel ist es, die Chirurgieparameter in Abhängigkeit der vermessenen Patientendaten so einzustellen, daß der postoperative Effekt mit der neuen Korneagemetrie ein optimiertes Sehen, d.h. ein scharfes Abbild von Mustern auf der Netzhaut gewährleistet.
Methoden: Die biomechanischen Simulationsrechnungen beziehen sich auf das sehr komplexe Materialgewebe der Hornhaut. Mit Finite Element Methoden kann das postoperative Gewebe bereits vor dem chirurgischen Eingriff abgeschätzt werden. Dabei spielen die Geometriedaten des Patienten eine ebenso wichtige Rolle wie die Materialparameter, die real nicht homogen, anisotrop und viskoelastisch sind. Je nach Modellierung können die verschiedensten Materialmodelle in den Simulationsrechnungen berücksichtigt werden. Die berechneten biomechanischen Verformugsvektoren an der cornealen Oberfläche können anschließend mit Optik-Simulationen weiterverarbeitet werden, um das retinale Abbild zu berechnen.
Ergebnisse: Solche im Voraus reproduzierbaren Simulationsrechnungen können dem Ophthalmologen schon im präoperativen Umfeld eines chirurgischen Eingriffe den Einfluß der verschiedenen Parameter aufzeigen, sodaß er eine optimierte Chirurgieplanung vornehmen kann.

Zurück/Back