Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Kollagenfaserdurchmesser nach Riboflavin/UVA-induzierter Kollagenvernetzung in der Kaninchenhornhaut

1Wollensak G., 1Spörl E., 2Seiler T., 1Pillunat L. E.,
1Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Dresden)
2Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Zürich)

Hintergrund: Seit 4 Jahren wird die Kollagenvernetzung mit Riboflavin und UVA zur mechanischen Stabilisierung bei Keratokonus durchgeführt. In der vorliegenden Studie soll experimentell geklärt werden, welchen Einfluss diese Behandlung auf den Kollagenfaserdurchmesser in der Hornhaut hat.
Methode: Sieben Kaninchen wurden mit 0,1%igem Riboflavin-5-Phosphat (in 20%iger Dextranlösung) als Photosensibilisator und UVA (370 nm, 3mW/cm²) für 30 Minuten behandelt. Als Kontrollaugen dienten jeweils die Partneraugen. 4 Stunden nach der Behandlung wurden die Augen entnommen und in Glutaraldehyd fixiert. In Ultradünnschnitten wurde der Faserdurchmesser von 50 Kollagenfasern morphometrisch im Elektronenmikroskop vermessen.
Ergebnisse: Der Kollagenfaserdurchmesser war im anterioren Stroma in allen behandelten Hornhäuten signifikant (p<0,001) um 4,34 nm (13,8 %) gegenüber den unbehandelten Kontrollen erhöht. Im posterioren Stroma war der Kollagenfaserdurchmesser bei 5 behandelten Hornhäuten signifikant (p<0,001) um 2,21 (7,1 %) erhöht.
Schlussfolgerungen: Die Kollagenvernetzung mit Riboflavin und UVA führt in der Hornhaut zu einer deutlichen Zunahme des Kollagenfaserdurchmessers. Diese morphologische Veränderung bewirkt offensichtlich die bereits bekannte Erhöhung der biomechanischen Stabilität nach dieser Behandlungsmethode.

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