Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Verlaufskontrolle der parapapillären Atrophie beim chronischen Offenwinkelglaukom

1Budde W. M., 2Jünemann A., 2Nguyen N. X., 2Mardin C. Y., 1Jonas J. B.,
1Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)
2Friedrich-Alexander-Universität, Augenklinik (Erlangen)

Hintergrund: Das Auftreten und die Größe der parapapillären Atrophie (Zone beta) ist ein Merkmal der glaukomatösen Optikusatrophie. Ziel der Studie war es, die Häufigkeit einer Vergrößerung der parapapillären Atrophie im Verlauf zu erfassen. 
Methode: Im Rahmen einer prospektiven Verlaufsstudie wurden 102 Patienten mit Offenwinkelglaukom jährlich untersucht einschließlich 15° Stereo-Papillenphotos und automatischer Perimetrie. Die mittlere Beobachtungsdauer betrug 4,2 ± 1,8 Jahre (2-10 Jahre). Bei allen Patienten war der intraokulare Druck beim Eintritt in die Studie und während der Verlaufsbeobachtung reguliert. Augen mit einer Myopie von mehr als -8,0 Dpt. waren ausgeschlossen. Zwei Untersucher beurteilten unabhängig voneinander 427 Folgeuntersuchungen daraufhin, ob die Fläche der parapapillären Atrophie im Vergleich zur Erstuntersuchung zugenommen hatte.
Ergebnisse: Bei 13 Augen von 11 Patienten wurde nach 2-3 Jahren Verlaufsbeobachtung eine Vergrößerung der parapapillären Atrophie (Zone beta) festgestellt. Die Vergrößerung der Zone beta bestand in einem Ausbreiten auf das Gebiet einer vorbestehenden Zone alpha, während sich peripher davon eine neue Zone alpha gebildet hatte. Das Gesichtsfeld war im Verlauf bis dahin stabil geblieben. Von 11 der 13 Augen waren weitere Verlaufsbeobachtungen verfügbar. 6 dieser 11 Augen zeigten 1-3 Jahre nach der Vergrößerung der parapapillären Atrophie Zone beta eine Verschlechterung in der Perimetrie.
Schlussfolgerungen: Die parapapiläre Atrophie (Zone beta) kann sich im Verlauf einer Glaukomerkrankung vergrößern. Neben der Abnahme des neuroretinalen Randsaums könnte die Vergrößerung der parapapillären Atrophie ein weiteres morphologisches Merkmal für eine Verschlechterung der Glaukomerkrankung sein.
Mit Unterstützung der DFG (SFB 539)

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