Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Siebenjahres Follow-up eines außergewöhnlich schweren Explusionstraumas

1Koizumi K., 2Hartmann C., 1Joussen A. M., 1Kirchhof B.,
1Universität zu Köln, Zentrum für Augenheilkunde, Abteilung für Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (Köln)
2Humboldt-Universität zu Berlin, Charité Campus Virchow-Klinikum, Augenklinik (Berlin)

Hintergrund: Rupturen des Augeapfels gehören zu den Verletzungen mit ungünstigster Prognose.
Fallbericht: Wir berichten über einen 43-jährigen Mann, dessen Augen durch eine Bombenexplosion zerfetzt wurden. Auf Grund des vollständigen Verlustes von retinalem Gewebe aus dem linken Augapfel wurde dieser primär entfernt. Der rechte Augapfel wurde rekonstruiert, obwohl Hornhaut, Iris, Linse und Ziliarkörper vollständig fehlten und die Sklera über den Äquator hinaus „apfelsinenschalenartig“ aufgeplatzt war. Nach Rekonstruktion der Sklerahülle, wurde eine Eckardt Keratoprothese temporär implantiert, die Netzhaut angelegt und das Auge mit Silikonöl gefüllt. Der Eingriff wurde mit einer perforierenden Keratoplastik abgeschlossen. Im Verlauf der Nachbeobachtung wurden zwei Revisionsoperationen am vorderen Augeabschnitt notwendig. Orientierende Sehschärfe konnte über bisher 7 Jahre erhalten werden.
Schlussfolgerungen: Die Prognose selbst schwerster Augenverletzungen ist im Einzelfall nicht abschätzbar. Der überraschend günstige Verlauf lehrt - insbesondere bei „letzten Augen“ - gegenüber einer primären Enukleation zurückhaltend zu sein.

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