
Aktuelle Tagungsinformationen
News and Updates
Anmeldung zur Tagung
Registration
Hotelbuchung
Hotel Registration
Grußwort
Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
Societies involved
Eröffnung des Kongresses
Opening Ceremony
Preise
Awards
Wissenschaftliches Programm
Scientific program
Posterpräsentationen
Poster Presentation
Kurse
Courses
Begleitende Veranstaltungen
Collateral Events
Rahmenprogramm
Social program
Jubiläumsparty
Jubilee Party
DOG Information
DOG Information
Allgemeine Informationen
General Information
Autorenindex
Index of Authors
Ausstellerliste
Exhibitors
Sponsoren
Sponsors
Teilnahmegebühren
Registration fees
Impressum
DOG Homepage
|
Außergewöhnliche Manifestationsorte der Metastasierung beim Aderhautmelanom
Zöller I., Richter M., Wachtlin J., Kreusel K.-M., Bechrakis N. E., Foerster M. H., Freie Universität Berlin, Klinikum Benjamin Franklin, Augenklinik (Berlin)
Hintergrund: Das Aderhautmelanom metastasiert in etwa 35% aller Fälle in einem variablen Zeitraum nach der primären Diagnose. Organmanifestationen von Metastasen finden sich mit absteigender Häufigkeit in Leber, Lunge und Knochen. Einzelfallberichte belegen Metastasen in Gehirn, Haut, Brust, Magen, Schilddrüse, sowie den Eierstöcken. Methode: In unserem Patientengut fanden sich im Zeitraum von 1997 bis 2002 acht Patienten mit seltenen Metastasierungsorten. Sie traten im Durchschnitt 30 (12 38) Monate nach primärer Therapie des Melanoms auf und wurden histologisch gesichert. Die primäre Therapie bestand aus einer Rutheniumapplikatorbrachytherapie (n = 4), einer Jodapplikator-brachytherapie (n = 2) oder einer primären Enukleation (n = 2). Das Durchschnittsalter der Patienten betrug 61 (38 78) Jahre. Fünf Männer und drei Frauen waren betroffen. Ergebnisse: Bei fünf Patienten traten kutane Metastasen auf, davon zweimal im Bereich der Mamma. Ein Patient hatte kutane Metastasen im Bereich des Oberkörpers, eine weitere Patientin im Bereich des Kopfes und ein Patient im kontralateralen Unterlid. Ein kutanes Melanom als Primärtumor wurde ausgeschlossen. Bei jeweils einem weiteren Patienten fand sich eine Metastasierung intraspinal, im Bereich der Falx cerebri sowie im Zoekum. Nur bei den Patientinnen mit Metastasen im Bereich der Mamma handelte es sich um solitäre Filiae. Erst im weiteren Verlauf trat bei einer Patientin eine Lebermetastasierung auf. Bei den anderen Patienten bestanden bereits in fünf Fällen Leber-, in vier Fällen Lungen- und in drei Fällen Knochenmetastasen. Schlussfolgerungen: Neben Leber-, Lungen- und Knochenmetastasen können auch andere Manifestationsorte von Aderhautmelanommetastasen auftreten. Um eine adäquate Behandlung nach Feststellung der Metastasierung eines Aderhautmelanoms durchführen zu können, ist eine umfangreiche Untersuchung aller Organsysteme erforderlich.
Zurück/Back
|