Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Dreidimensionale Topographie klassischer und okkulter chorioidaler Neovaskularisationen

1Schmidt-Erfurth U., 1Oldag M., 1Teschner S., 1Laqua H., 2Birngruber R.,
1Medizinische Universität zu Lübeck, Klinik für Augenheilkunde (Lübeck)
2Medizinisches Laserzentrum Lübeck GmbH (Lübeck)

Hintergrund: Die konventionelle Angiographie stellt klassische und okkulte Formen chorioidaler Neovaskularisationen (CNV) oft nur eingeschränkt dar. Eine topographische, dreidimensionale Methode wurde eingeführt, um CNV-Membranen zu identifizieren und typische Muster klassischer und okkulter Subtypen zu charakterisieren.
Methode: 94 Patienten mit klassischer und 64 Patienten mit okkulter CNV nach Kriterien konventioneller Fluoreszenzangiographie (FA) wurden topographisch untersucht. Ein konfokales Scanning Laser Ophthalmoskop (Heidelberg Retina Angiograph) wurde verwendet um tomographische Serien mit 32 Einzelschnitten über eine Schichtdicke von 4 mm herzustellen. Die axiale Verteilung der Fluoreszenz wurde analysiert und dreidimensional reproduziert. Frühe und späte Phasen der FA und Indocyaningrün-Angiographie (ICGA) werden charakterisiert und mit der konventionellen FA/ICGA verglichen.
Ergebnisse: Die klassische CNV stellte sich typischerweise als scharf begrenzte Prominenz mit steiler Randzone und zentraler Konkavität dar. Das neovaskuläre Konvolut war in 34% von einem zirkulären Halo reduzierter Aderhautperfusion umgeben. Progressive Exsudation führte zu einer deutlichen Zunahme der Prominenz in der Spätphase der FA. In der ICGA war die klassische CNV insgesamt schärfer abgrenzbar, aber weniger prominent. 90% der klassischen CNV waren bereits in der frühen topographischen und nicht in der frühen konventionellen ICGA nachweisbar. Im Gegensatz dazu zeigten okkulte CNV-Membranen eine flach auslaufende, konvexe Konfiguration. 67% der okkulten Läsionen waren ausschließlich in der topograophischen FA/ICGA identifizierbar und nicht im konventionellen Bild. Ein chorioidaler Halo fand sich dabei nicht. 90% der CNV waren ausgedehnter in der Topographie als in der konventionellen FA/ICGA.
Schlußfolgerung: Die Topographie erlaubt eine verbesserte Identifikation von CNV-Membranen. Charakteristische Unterschiede in der vaskulären Struktur von klassischen und okkulten CNV-Typen können Hinweise auf deren Pathogenese und Progression liefern.

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