Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Ptosis-Operation von subtarsal

1Kutschan A., 2Wiegand W.,
1Klinikum Nord-Heidberg, Augenabteilung (Hamburg)
2Klinikum Nord Heidberg, Augenklinik (Hamburg)

Hintergrund: Die Ptosischirurgie stellt eine Herausforderung in der operativen Korrektur von Lidfehlstellungen dar. Ein wesentlicher Unterschied der Operationsverfahren liegt in der Wahl des Zugangsweges: transkutan bzw. transkonjunktival.
Methode: Nach Ektropionieren wird die Bindehaut vom Tarsusoberrand bis in den Fornixbereich abpräpariert und die Lidhebermuskulatur am Tarsusoberrand mit drei Haltefäden angeschlungen. Der Müllersche Muskel und die Levatoraponeurose werden dann am Tarsusoberrand durchtrennt und als gemeinsames Muskelpaket bis in den Fornixbereich separiert. Durch drei weitere Haltefäden wird die Lidhebermuskulatur an den ektropionierten Tarsus fornixständig adaptiert. Die Levatormuskulatur kann jetzt exzidiert und der Muskelstumpf an der Tarsusoberkante endgültig fixiert werden. Nach Zurückschlagen der Bindehaut wird diese mittels einer fortlaufenden Naht adaptiert und die Haltefäden werden entfernt.
Ergebnisse: Die gezeigte Technik eignet sich bei allen Patienten mit ausreichender Lidheberfunktion, ist leicht erlernbar und komplikationsarm. Die Resektionsstrecke von 5 - 9mm ergibt eine gute Lidheberwirkung von 1 – 5mm.
Schlussfolgerungen: Durch die subtarsale Ptosisoperation kann ein guter Effekt der Lidhebung ohne kutane Narbenbildung erreicht werden.

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