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Hyperopiekorrektur mit der PermaVisionÒ intracornealen Linse 6-12 Monatsergebnisse
Jendritza B., Knorz M. C., Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, FreeVis LASIK Zentrum (Mannheim)
Mit der PermaVisionÒ intracornealen Linse steht ein neues und potentiell reversibles Verfahren zur Korrektur der Hyperopie von +1 bis +6 dpt mit einem Astigmatismus £ 1 dpt zur Verfügung. Die Untersuchung der Sicherheit, Effektivität und Präzision dieser Linse war das Ziel der vorliegenden Studie. Patienten und Methode: Im Rahmen einer prospektiven, multi-zentrischen, von der Ethikkommission genehmigten Studie wurden bis April 2002 18 Augen (9 Patienten) in die Studie aufgenommen. Nach Durchführung des Schnittes mit dem Hansatom (Fa. Bausch und Lomb Surgical) oder dem Amadeus (Fa. Allergan/SIS) wurde die PermaVision LensÒ (Fa. Anamed Inc, USA) zentriert über die Pupillenmitte auf das stromale Bett verbracht und der Deckel zurückgeklappt. Untersucht wurden prä- und postoperativ unkorrigierter und bestkorrigierter Fern- und Nahvisus (auch cycloplegisch) sowie die Kontrastsensitivität, Hornhautdicke und -topographie, Endothelzellzahl und der morphologische Befund. Ergebnisse: Das SÄ lag präoperativ bei +3,54 ± 1,32 dpt, 6 Monate postoperativ (8 Augen) bei +0,30 ± 0,65 dpt. Alle Augen sahen unkorrigiert 0,5 oder besser, 42% 0,8 oder besser. 75% der Augen lagen innerhalb ± 0,5 dpt. Hauptprobleme lagen in Dezentrierungen (0,5 -1 mm: 2/18), Auftreten von lipoidartigen Ablagerungen auf der Linse (6/18), sowie Halos (12/18). 2 Linsen mußten daher bislang explantiert werden. Schlussfolgerungen: Bei der PermaVision LensÒ handelt es sich um einen interessanten Ansatz bei der Hyperopiekorrektur. Seit den ersten Ergebnissen wurden Weiterentwicklungen des Linsendesigns vorgenommen. Weitere Verfeinerung der Nomogramme und des Linsendesigns scheinen nach unseren vorläufigen Ergebnissen notwendig und decken sich mit den internationalen Ergebnissen.
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