Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Erste Gradienten-Index (GRIN)-endoskopische Aufnahmen aus dem Subarachnoidalraum des Nervus opticus

Sens F. M., Killer H. E., Meyer P.,
Universität Basel, Kantonsspital, Augenklinik (Basel)

Hintergrund: Die Endoskopie stellt in der Ophthalmologie eine etablierte Untersuchungsmethode dar. Wegen der guten Abbildungsqualität und des kleinen Aussendurchmessers der GRIN-(Gradienten Index)-Endoskopsonden wurde versucht, den Subarachnoidalraum des Nervus opticus endoskopisch zu untersuchen, um eine künftige Anwendbarkeit der Methode zu erproben.
Methode: Mit einem GRIN (Gradienten Index)-Endoskop (Fa. Volpi, Schlieren, Schweiz) mit einem Aussendurchmesser von 0,89 mm, einer darinliegenden Optik von 0,5 mm Durchmesser und einem integrierten Spülkanal von 0,2 mm Durchmesser wurden 7 an Leichen präparierte Nervi optici vom Bulbus bis zum Chiasma opticum endoskopisch untersucht. Die Nervi optici wurden anschliessend histologisch aufgearbeitet.
Ergebnisse: Die Untersuchung der präparierten Nervi optici mit dem GRIN-Endoskop war technisch gut durchführbar. Der subarachnoidale Raum konnte endoskopisch relativ atraumatisch dargestellt werden. Dabei liessen sich der Subarachnoidalraum und die Oberflächenbeschaffenheit der Dura mater, Arachnoidea, Pia mater und andere anatomische Strukturen genau beobachten.
Schlussfolgerungen: Mittels Gradienten-Index (GRIN)-Endoskopen lassen sich hervorragende Aufnahmen aus dem Subarachnoidalraum des Sehnerven erzielen. Dabei lassen sich die anatomischen Strukturen in sehr naher Betrachtung endoskopisch darstellen. Weitere Untersuchungen sollten erfolgen, um Erfahrungen über die Untersuchungsmethode zu gewinnen. Zukünftiges Ziel sollte auch die Überprüfung eines Einsatzes in vivo sein.

Zurück/Back