Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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3D Ultraschallbiomikroskopische Untersuchungen zur Positionierung von Intraokularlinsen im in-vitro-Kapselsackmodell

Stachs O., Beck R., Stave J., Guthoff R.,
Universität Rostock, Augenklinik (Rostock)

Hintergrund: Die exakte Positionierung von Intraokularlinsen im Kapselsack gewinnt vor allem vor dem Hintergrund einer Nachstarprophylaxe zunehmend an Bedeutung. Ziel der hier vorgestellten Untersuchungen ist die Bestimmung der exakten Positionierung verschiedener neuerer IOL- Geometrien und Materialien (Acrylate, Silikone) im Kapselsack.
Methode: Nach dem Einsetzen von Intraokularlinsen verschiedenen Designs und Material (Alcon, Bausch&Lomb, Allergan) in ein in-vitro Kapselsackmodell (Nusil, Silicone Technology, Frankreich) wird das Modellsystem mittels hochfrequenten Ultraschall dreidimensional abgebildet. Die Lage der IOL inklusive der Haptik im Kapselsack sowie der Spalt zwischen IOL und Kapselsackrückfläche kann analysiert werden.
Ergebnisse: 8 Intraokularlinsen unterschiedlichen Designs wurden im Kapselsackmodell dreidimensional vermessen. In allen untersuchten neueren IOL liegt der zentrale Bereich der Optik gut an der Kapselsackrückfläche an. Abhängig vom IOL Design treten im äquatorialen Bereich größere Spaltbreiten <0.3mm auf. Die Haptikgeometrie hat erheblichen Einfluss auf die Spaltbreite insbesondere im Randbereich.
Schlussfolgerungen: Das verwendete Kapselsackmodell in Kombination mit der 3D Ultraschallbiomikroskopie ist gut geeignet Intraokularlinsen unterschiedlichen Design auf ihre Positionierung im in-vitro Kapselsack zu prüfen. Rückschlüsse hinsichtlich einer zu erwartenden Reduzierung der Nachstarentwicklung bei einer spaltfreien Lage der Optik und der Haptik zur Kapselsackrückfläche können gezogen werden.

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