Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Interferona2a Behandlung in der vom IRBP abgeleiteten, Peptid induzierten EAU

1Stübiger N., 2Crane I. J., 3Kötter I., 2Lamont G. R., 4Zoeller M., 5Guenthert U., 6Forrester J. V., 1Zierhut M., 1Stiemer R. H.,
1Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitäts-Augenklinik, Abt. I (Tübingen)
2Department of Ophthalmology, University Aberdeen (Aberdeen)
3Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Medizinische Universitätsklinik, Abt. II (Tübingen)
4German Cancer Research Center (Heidelberg)
5University of Basel, Institute of Medical Microbiology (Basel)
6Department of Ophthalmology, University Hospitals (Aberdeen)

Hintergrund: Typ I Interferone (IFN) wurden 1986 in die Behandlung der Behçet-Erkrankung (BD) eingeführt. Die Effizienz dieser IFN’s im okulären BD ist vielversprechend. Der Wirkmechanismus ist jedoch bisher unklar. Deshalb haben wir erstmals die Expression der CD44 Isoformen und der das Auge infiltrierenden Zellen in einem EAU (Experimentelle Autoimmunuveitis) Peptid-Modell unter IFN-a Applikation untersucht. CD44 Isoformen stellen eine Familie von zellulären Adhäsionmolekülen dar, die auch in der Immunopathologie verschiedene Funktionen besitzen.
Methode: B10.RIII Mäuse wurden subkutan mit 100µg des vom humanen IRBP-abgeleiteten Peptids aa 161-180 immunisiert. Die IFN-a Dosis wurde von unserem humanem Patienten-Schema abgeleitet. 12 von 24 Tieren erhielten bis zur Tötung eine tägliche subkutane IFN-a Injektion (3x106-6x106 IU). Histologische und immunhistochemische Untersuchungen wurden an Tieren durchgeführt, deren Augen am Tag 10 und 18 nach Immunisierung entnommen wurden (n=6 für jede Behandlung und Zeitpunkt). Die verwendeten monoklonalen Antikörper waren gegen CD45, CD3, CD4, CD8 and CD44 Isoformen gerichtet, d.h. Standard CD44 (CD44s), Splicingvarianten v3, v6, v7 und v10. Die Färbungen wurden an Gefrierschnitten unter Verwendung der alkalischen-Phosphatase Methode durchgeführt. Für Kontrollfärbungen wurden Gefierschnitte von der Mauszunge bzw. Der Milz eingesetzt.
Resultate: Histologische Analysen am Tag 10 zeigten bei 4 von 6 Kontrollmäusen eine schwere EAU (Grad >3) wohingegen nur 2 von 6 IFN-a behandelten Tiere erkrankt waren. Am Tag 18 war histologisch wenig Unterschied zwischen Kontroll- und IFN-a behandelten Mäusen feststellbar. Die infiltrierenden Zellen waren CD3+ und CD45+. Von den CD44 Isoformen war nur eine CD44s Expression in der Retina nachweisbar. Ein Unterschied zwischen IFN-a Behandlung und Kontrollaugen bestand nicht.
Schlussfolgerungen: Die Expression von CD44s im EAU-Modell könnte funktionelle Bedeutung für die Regulation der EAU-Induktion durch CD45+ und CD3+ Zellen haben. Unsere Resultate lassen darauf schließen, daß die IFN Dosis in diesem EAU-Modell erhöht werden sollte.
Die Studie wurde unterstützt durch den DFG-Grant ZI 350/13.

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