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Evaluation einer subjektiven Methode zur Bestimmung der optischen Dichte des Makulapigmentes
1Dasch B., 2Wachter A., 1Sun Y., 3Krause K., 2Pauleikhoff D., 4Mellerio J., 5Hense H.-W., 1Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin, Abteilung Klinische Epidemiologie (Münster) 2St. Franziskus-Hospital, Augenabteilung (Münster) 3Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Münster) 4Hochschule für Biowissenschaften, Universität Westminster (London) 5Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin (Münster)
Hintergrund: Das Makulapigment scheint eine protektive Rolle in der Pathogenese der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) einzunehmen. Untersucht wurde zunächst die Reliabilität einer neuen, subjektiven Methode zur Bestimmung der optischen Makulapigmentdichte mit dem Makulometer nach Mellerio. Die so bestimmten MPOD-Werte wurden bezüglich der Effekte von Alter, Geschlecht und Raucherstatus verglichen. Methode: Das Messverfahren des transportablen Makulometers basiert auf der heterochromatischen Flickerphotometrie. Die beidseitige MPOD-Messung erfolgte bei 64 Probanden ohne bekannte Makulopathien im Alter von 9 bis 81 Jahren (33 Frauen und 31 Männer). Von ihnen wurden 45 einige Tage später erneut untersucht. Die Reliabilität wurde durch Bestimmung des Intraclass-Korrelations-Koeffizienten (ICC) bewertet. Ergebnisse: Die ICC-Werte lagen zwischen 0,75 (linkes Auge) und 0,80 (rechtes Auge) und zeigten damit eine gute bis sehr gute Test-Retest-Reliabilität. Die MPOD-Werte lagen im Durchschnitt bei 0,43±0,18 D.U. (li.) bzw. 0,43±0,19 D.U. (re.). Sie korrelierten signifikant und invers mit dem Alter (Korrelation nach Spearman; r=-0,41, p=0,0007/rechts; r=-0,37, p=0,0025/links). Anderenorts berichtete Zusammenhänge mit dem Geschlecht und dem Raucherstatus (alters- und geschlechtsadjustiert) fanden sich dagegen nicht. Schlussfolgerungen: Die neue, psychophysikalische Methode zur Bestimmung der optischen Dichte des Makulapigmentes scheint eine hohe Reliabilität zu besitzen. Die Validität der Methode wird durch die inverse Korrelation mit dem Alter gestützt. Wir planen die weitere Evaluation in einer Prognosestudie bei Patienten mit altersabhängigen Makulopathien.
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