Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Reproduzierbarkeit der ophthalmodynamometrischen Messungen des retinalen Zentralarterien- und Zentralvenenkollapsdruckes

Lethen M.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)

Hintergrund: Die Ophthalmodynamometrie ist eine Technik zur Messung des Blutdruckes in der retinalen Zentralarterie und Zentralvene. Ziel der Studie war, die Reproduzierbarkeit einer neuen ophthalmodynamometrischen Untersuchungseinheit zu untersuchen, die Messungen über ein Goldmann Kontaktglas unter direkter Beobachtung des Sehnervenkopfes erlaubt.
Methode: Die Studie umfasste 11 Augen von 8 Patienten, die sich wegen einer Katarakt (n=3), Makulaforamen (n=3) oder ischämischer Ophthalmopathie (n=2) vorstellten. Unter Tropfanästhesie wurde ein Goldmann Kontaktglas, an dessen Halterand ein Drucksensor angebracht war, auf die Hornhaut aufgesetzt. Unter kontinuierlich zunehmendem Druck auf das Kontaktglas wurde der Augeninnendruck erhöht, und der Druck gemessen, bei dem die retinale Zentralvene oder Zentralvene anfingen zu pulsieren. Die Messungen wurden 10 mal wiederholt.
Ergebnisse: Die Variationskoeffizienten betrugen für die Wiederholungsmessungen des retinalen diastolischen Zentralarterienkollapsdruckes 8,6 ± 3,9% und für die Wiederholungsmessungen des retinalen diastolischen Zentralvenenkollapsdruckes 26,3 ± 13,4%. Beide Variationskoeffizienten waren statistisch unabhängig (p>0,10) von der Höhe des arteriellen Blutdrucks, Alter und Geschlecht. Sie waren marginal signifikant (p=0,06) abhängig von der Höhe des retinalen Zentralarterienkollapsdruckes bzw. der Höhe des retinalen Zentralvenenkollapsdruckes.
Schlussfolgerungen: Ein neues Goldmann Kontaktglas assoziiertes Ophthalmodynamometer ermöglicht unter klinischen Bedingungen die Untersuchung des retinalen Zentralarterien- und Zentralvenenkollapsdruckes mit einer Reproduzierbarkeit von ca. 8-10% (diastolischer Zentralarterienkollapsdruck) bzw. von ca. 25% (diastolischer Zentralvenenkollapsdruck). Die Reproduzierbarkeit hängt ab vom gemessenen Ausgangsdruck und ist für den Zentralvenendruck höher als für den Zentralarterienkollapsdruck.

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