Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Anteriore Sklerektomien bei uvealem Effusionssyndrom - Falldarstellung

1Silva M., 1Schulze S., 2Hesse L.,
1Philipps-Universität Marburg, Medizinisches Zentrum für Augenheilkunde (Marburg)
2Augenklinik der SLK-Kliniken (Marburg)

Hintergrund: Das uveale Effusionssyndrom zeichnet sich durch eine Effusion der Chorioidea mit daraus resultierender Aderhautverdickung und seröser Ablatio retinae aus. Auslösend können sowohl entzündliche Prozesse als auch vaskuläre Erkrankungen wie arteriovenöse Fisteln oder anormal verdickte Skleren sein.
Methode: Im Februar 2002 stellte sich eine 63jährige Patientin mit Flimmern vor dem rechten Auge in unserer Klinik vor. Der Untersuchungsbefund ergab eine beidseitige Amblyopie bei hochgradiger Hyperopie (+16.75 dpt) mit einem Visus von 0.3 bzw. 0.1, einen Mikrophthalmus mit einer Achslänge von 15.72 bzw. 15.84 mm sowie eine beidseitige, rechts stärker ausgeprägte exsudative Ablatio. Im Ultraschall zeigte sich eine Aderhautverdickung auf 2.7 mm, das MRT zeigte eine Skleraverdickung. Wir führten sodann eine Sklerektomie mit Freilegung der Aderhaut im inferonasalen und inferotemporalen Äquatorbereich mit Anlage einer Skleratasche durch.
Ergebnisse: Bereits intraoperativ zeigte sich eine Exsudation im Sklerektomiebereich. Am ersten postoperativen Tag konnte eine deutliche Abflachung der Ablatio beobachtet werden In den folgenden Wochen legte sich die Netzhaut vollständig an. Intraoperative und postoperative Komplikationen traten nicht auf.. Der Visus blieb unverändert.
Schlussfolgerungen: Die Sklerektomie ist im Gegensatz zur pars-plana-Vitrektomie aufgrund des kausalen Ansatzes ein geeignetes Operationsverfahren zur Behandlung einer uvealen Effusion, wenn diese - wie im vorliegenden Fall - durch eine abnorme Skleraverdickung bedingt ist.

Zurück/Back