Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Absolute Füllungsdefekte des Sehnerven und quantitative Sehnervenanalyse mit dem Heidelberg Retina Tomographen II bei Normaldruckglaukom

Plange N., Kaup M., Remky A., Arend O.,
RWTH Aachen, Universitätsaugenklinik (Aachen)

Hintergrund: Untersuchung von absoluten Füllungsdefekten des Sehnerven für Fluoreszein bei Normaldruckglaukom (NDG) und Vergleich mit den stereometrischen Parametern des Heidelberg Retina Tomographen II (HRT II).
Methode: In diese Studie wurden 25 Patienten mit NDG (mittleres Alter 64±9 Jahre) und 25 gesunde Probanden (mittleres Alter 47±17 Jahre) eingeschlossen. Bei allen Patienten wurde eine Videofluorescein-Angiographie mit dem Scanning Laser Ophthalmoskop durchgeführt. Mittels digitaler Bildanalyse wurde die Grösse der absoluten Füllungsdefekte des Sehnerven gemessen und als Prozent der Papillenfläche ausgedrückt. Zur quantitativen Papillenanalyse mittels stereometrischer Parameter wurden die Studienteilnehmer mit dem HRT II untersucht.
Ergebnisse: Die Patienten mit NDG hatten signifikant grössere absolute Füllungsdefekte des Sehnerven für Fluoreszein als die gesunden Probanden (p<0.0001). Die HRT II-Untersuchung zeigte signifikante Unterschiede für die stereometrischen Parameter Exkavationsfläche (p<0.05), Randsaumfläche (p<0.01), Randsaumvolumen (p<0.01), Flächen cup-to-disc-Ratio (p<0.0001), lineare cup-to-disc-Ratio (p<0.0001), Exkavationsform (3. Moment) (p<0.01), Nervenfaserschichtdicke (p<0.001) und Nervenfaserschichtquerschnitt (p<0.001). Keinen signifikanten Unterschied zeigten die Parameter Papillenfläche, Exkavationsvolumen, mittlere und maximale Exkavationstiefe und Höhenvariation der Randlinienkontur. Die Grösse der absoluten Füllungsdefekte war signifikant korreliert mit den Parametern Exkavationsfläche (p<0.01, r=0.36), Randsaumfläche (p<0.001, r=-0.45), Randsaumvolumen (p<0.0001, r=-0.51), Flächen cup-to-disc-Ratio (p<0.001, r=0.5), lineare cup-to-disc-Ratio (p<0.001, r=0.48), Exkavationsform (3. Moment) (p<0.05, r=0.31), Nervenfaserschichtdicke (p<0.0001, r=-0.53) und Nervenfaserschichtquerschnitt (p<0.0001, r=-0.53). Keine signifikante Korrelation bestand zu Papillenfläche, Exkavationsvolumen, mittlerer und maximale Exkavationstiefe und Höhenvariations der Randlinienkontur.
Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit NDG finden sich absolute Füllungsdefekte des Sehnerven für Fluoreszein. Die Grösse der Füllungsdefekte als Zeichen einer Kapillarrarifizierung sind korreliert mit morphologischen Sehnervenschaden.

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