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Einfluss von Spenderparametern auf den chronischen Endothelzellverlust nach nichtmechanischer perforierender Keratoplastik im Regressionsmodell
Langenbucher A., Nguyen N. X., Seitz B., Friedrich-Alexander-Universität, Augenklinik (Erlangen)
Hintergrund: In der vorliegenden Studie wurden die Spenderparameter sowie der Trepanationsdurchmesser als mögliche prädiktive Faktoren auf die Entwicklung der Hornhautendothelzellzahl nach nichtmechanischer Keratoplastik (PK) in Abhängigkeit von der Diagnose und simultanen Linseneingriffen mit einem Regressionsmodell untersucht. Methode: Bei 589 Augen wurde nach PK (273 Keratokonus (D1); 187 Fuchssche Dystrophie (D2), 129 bullöse pseudophake Keratopathie (D3)) im Rahmen einer prospektiven Studie die Hornhautendothelzelldichte mittels Spiegelmikroskopie (EM-1100, Tomey, Erlangen) analysiert. Weiter wurde im Längsschnitt (Beobachtungsdauer von 6 Monaten bis 10 (2,9±1,9) Jahre das Zeitverhalten von mindestens 3 validen Endothelbefunden durch ein logarithmisches Regressionsmodell im Sinne einer Minimierung der Residuen (Distanz zwischen gemessenen und prädizierten Werten) analysiert. Als prädiktive Spenderparameter wurden untersucht: Spenderalter (SA), post-mortem (PM) und Medium-Zeit (MED) sowie der Trepanationsdurchmesser. Ergebnisse: Im logarithmischen Regressionsmodell reduzierte sich in D1/D2/D3 die Zelldichte jährlich um 2,9±28% / 11,2±22% / 19,3±29%, (D1-D2: p=0,001; D1-D3 und D2-D3: p<0,0001). Im Modell korrelierte in D1/D2/D3 MED (p=0,04 / p=0,05 / p=0,02) und invers der Trepanationsdurchmesser (p=0,02 / p=0,04 / p=0,01) mit dem Zellverlust, nicht jedoch PM (p=0,16 / p=0,08 / p=0,25) und SA (p=0,4 / p=0,12 / p=0,16). Schlussfolgerungen: Eine lange Lagerungsdauer sowie ein kleiner Trepanationsdurchmesser wirken sich nachteilig auf die Endothelzellentwicklung nach Keratoplastik aus. Dagegen scheinen das Spenderalter und die Präparationszeit hierauf keinen signifikanten Einfluß zu haben.
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