Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Vergleich der photopischen und mesopischen Kontrast- und Blendungsempfindlichkeit bei Patienten mit Acryl-, Silikon-, Hydrogel- und PMMA-IOLs und bei phaken Kontrollen

1Schmitz K., 1Lindner H., 2Röhl F.-W., 1Behrens-Baumann W.,
1Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitäts-Augenklinik (Magdeburg)
2Universität Magdeburg, Institut für Biometrie (Magdeburg)

Hintergrund: Zum Vergleich der Kontrast- und Blendungsempfindlichkeit sowohl unter photopischen als auch unter mesopischen Bedingungen wurde eine Reihe psychophysischer Funktionstests bei Patienten mit Katarakt und nach Phakoemulsifikation mit Implantation von Hinterkammerlinsen verschiedener Materialien durchgeführt.
Methode: Bei 79 Augen wurde nach einer Zufallsverteilung im Rahmen der Katarakt-OP eine von vier IOL-Typen implantiert (20 hydrophobes Acryl, 20 Silikon, 20 Hydrogel, 19 PMMA). Alle operierten Patienten und 20 phake Kontrollen wurden 3 bis 6 Monate postoperativ unter Einsatz von zehn verschiedenen psychophysischen Funktionstests nachuntersucht.
Ergebnisse: Bei allen operierten Patienten wurden ein guter Fernvisus und eine gute photopische Kontrastempfindlichkeit erzielt. Alle Testergebnisse unter mesopischen Bedingungen und unter Blendung waren deutlich schlechter. Die Unterschiede zwischen den einzelnen IOL-Materialien waren nur marginal und erreichten nur bei wenigen Testspezifikationen statistische Signifikanz. Die pseudophaken Patienten erzielten bei allen Tests außer bei der Blendungsempfindlichkeit unter mesopischen Bedingungen bessere Resultate als die phaken Kontrollen.
Schlussfolgerungen: Alle untersuchten IOL-Materialien erzielten bei den eingesetzten psychophysischen Funktionstests vergleichbare Ergebnisse. Die besten Testergebnisse wurden unter photopischen Bedingungen erzielt. Durch das in der letzten Zeit wieder aufgekommene Interesse am Design der IOL-Optik („scharfe Kante“, Oberflächeneigenschaften des Optikrandes) werden zukünftige Untersuchungen zeigen, ob das Problem der schlechteren Testergebnisse unter mesopischen Bedingungen nach Katarakt-OP und IOL-Implantation bewältigt werden kann.


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