Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Ein relationales Datenbanksystem zur Erfassung okulärer Tumore

1Stroux A., 2Bechrakis N. E., 1Martus P., 2Foerster M. H.,
1Freie Universität Berlin, Klinikum Benjamin Franklin, Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (Berlin)
2Freie Universität Berlin, Klinikum Benjamin Franklin, Augenklinik (Berlin)

Hintergrund: Die computergestützte Dokumentation okulärer Tumoren soll die verschiedenen Behandlungsmodalitäten adäquat abbilden. Je nach Behandlungsverlauf kommen beim selben Patienten unterschiedliche Therapieschemata (Radiotherapie + Hyperthermie + Resektion + adjuvante Ansätze) zur Anwendung. Bei heterogener zeitlicher Sequenz gestaltet sich die statistische Auswertung der Daten besonders komplex. Zeitliche Bezüge aus Anamnese, Diagnose, Therapie und Verlauf müssen statistischen Analysen zugänglich gemacht werden. Für die Akzeptanz eines komplexen Erfassungssystems im klinischen Alltag ist eine benutzerfreundliche und flexible Menüführung erforderlich.
Methode: Grundrelationen des Datenmodells sind Anamnese, Diagnose, aktuelle Therapie und Nachsorge. Primärschlüssel der Datenbank sind Patient, Tumor, Auge und Zeitpunkt. Zur Abgrenzung von festen Kombinationstherapien gegen erforderliche Therapiewechsel stellen Therapieepisoden die Basis des zugrundeliegenden Datenmodells dar. Im Datenbanksystem wird die Abfolge therapeutischer Entscheidungen explizit dokumentiert und somit die Verknüpfung mit den klinischen Befunden ermöglicht. Die Realisierung am klinischen Arbeitsplatz erfolgt mit Hilfe eines flexibel anpassbaren relationalen Datenbanksystems.
Ergebnisse: Am Universitätsklinikum Benjamin Franklin werden jährlich ca. 200 Patienten mit okulären Tumoren therapiert. 20% dieser Patienten weisen ein komplexes Krankheitsgeschehen mit multiplen okulären Tumoren und Systemmanifestationen auf. Die Dokumentation umfasst ca. 200 Variablen, die 15 Relationen zugeordnet sind. Die Qualität der erfassten Daten wird durch ein- und mehrdimensionale Plausibilitätsprüfungen gewährleistet.
Schlussfolgerungen: Das dargestellte Datenerfassungssystem ermöglicht sowohl die Routinedokumentation als auch die Unterstützung klinischer Studien. Das von uns entwickelte Datenmodell stellt einen Baustein für eine elektronische Patientenakte dar.

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