Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Scanning Laser Polarimetrie, eine zusätzliche Hilfe in der Glaukomdiagnostik? Fallbeispiele

1Niederdräing N., 1Kremmer S., 1Selbach J. M., 2Steuhl K. P.,
1Universität-Gesamthochschule Essen, Zentrum für Augenheilkunde (Essen)
2Universität-Gesamthochschule Essen, Zentrum für Augenheilkunde, Abt. für Erkrankungen des vorderen Augenabschnitts (Essen)

Hintergrund: Die Scanning Laser Polarimetrie (SLP) hat in den letzten Jahren in der Glaukomdiagnostik als objektives Untersuchungsverfahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die Standarddiagnostik beim Glaukom kann starken Schwankungen unterliegen aufgrund von Patientenkooperation und Untersucherabhängigkeit. Ergänzend zur Nervenfaserfotographie ermöglicht die SLP eine objektive Messung der Nervenfaser-Schichtdicke (NFSD). Möglichkeiten und Grenzen der SLP werden anhand von ausgewählten Beispielen aufgezeigt.
Patienten und Methoden: Bei den Beispielen handelt es sich um Patienten aus unserer Glaukomsprechstunde. Neben ophthalmologischer Standarduntersuchung und 30° Perimetrie (P) mit dem Tübinger Automatik Perimeter (Oculus) wurden Nervenfaserfotos angefertigt. Für die SLP verwendeten wir das GDx (Software-Version 1.014 und 2.0.10, LDT, USA).
Ergebnisse: mehrere Fallbeispiele werden aufgezeigt: 1.Untersuchung im 5-Jahre follow up. Zwischen erster und letzter SLP fand bds. eine Cataract-Op statt. Während sich Skotome in der P nach Cataract Op deutlich besserten, war die NFSD stabil oder sogar eher etwas reduziert. 2.Sowohl in der P als auch in der NFSD zeigte sich nach Goniotrepanation eine Besserung, die sich aber nach 2 Jahren wieder zurückbildete. 3.V.a. NDG, große auffällige Papillen, keine Skotome, normale NFSD. 4.Große auffällige Papillen, beginnende Skotome aber bereits deutliche Veränderungen in der NFSD. 5.kleine Papillen, normale P, Tensio erhöht, aber verminderte NFSD. 6.Hoher IOD, fortgeschrittener Papillenschaden, stark schwankende Angaben in der P, gut reproduzierbar erniedrigte NFSD. 7.Ausschluß Aggravation: Tensio 15 mmHg, CDR 0,6, aber absolute Skotome: verminderte NFSD bei Durchblutungsstörungen und Schlafapnoe-Syndrom. 8.CDR Asymmetry - normale NFSD bds. 9.CDR Asymmetry - verminderte NFSD bei der auffälligen Papille. 10.Verlaufskontrollen. 11.SLP bei Kindern: da die P erfahrungsgemäß nur schwer durchführbar ist, kann die schnelle Durchführbarkeit der SLP (>1 Sek.) von Nutzen sein.
Schlussfolgerungen: Die SLP ist eine schnell durchführbares, objektives und gut reproduzierbares Messverfahren das wichtige zusätzliche Informationen in der Glaukomdiagnostik liefern kann.

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