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Konventionelle konfokale Langwellen-Laser-Scanning-Tomographie der Papilla N. optici ergänzt durch konfokale Kurzwellen-Laser-Scanning-Laser-Tomographie
1Schmitz-Valckenberg P., 2Kamppeter B. A., 1Augenklinik im Evangelischen Stift (Koblenz) 2Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Fakultät für klinische Medizin Mannheim, Augenklinik (Mannheim)
Hintergrund: Die konventionelle konfokale Laser Scanning Tomographie der Papille benützt einen langwelligen Laser der Wellenlänge von 670 nm zur Darstellung und Ausmessung des Sehnervenkopfes. Ziel der vorliegenden Studie war zu untersuchen, ob diese konventionelle Tomographie sinnvoll ergänzt werden kann durch die zusätzliche Verwendung eines kurzwelligen (Wellenlänge 549 nm) Laser Scanning Tomographen, um die inneren Netzhautschichten besser darzustellen. Methode: Die Studie umfasste 32 Augen von Personen, bei denen der Sehnervenkopf in medikamentöser Mydriasis mit einem herkömmlichen konfokalen Laser Scanning Tomographen (Heidelberg Retina Tomograph, HRT; Wellenlänge 670 nm) untersucht wurde. Zusätzlich wurde eine Tomographie der Papille mit einem kurzwelligen (Wellenlänge: 549 nm) konfokalen Laser Scanning Tomographen (Heidelberg Retina Angiograph, HRA) durchgeführt und farbige Stereo Papillendiapositive angefertigt. Die Papillenfläche wurde mit dem HRT zunächst ohne Kenntnis des HRA Bildes, und anschließend wiederholt mit dem Kenntnis des HRA Bildes gemessen. Ergebnisse: Ohne Kenntnis des HRA Bildes betrug die mittlere Papillenfläche, gemessen mit dem HRT, 2,12±0,21 mm². Nach Kenntnis des HRA Bildes veränderte sich die mittlere Papillenfläche auf 2,09±0,33 mm², was einem Unterschied von 3,92±10,9% entspricht. Schlussfolgerungen: In dieser Pilotstudie zeigte die Kombination eines langwelligen konfokalen Laser Scanning Tomographen mit einem kurzwelligen konfokalen Laser Scanning Tomographen ähnliche Papillenflächenwerte wie die Papillenausmessung mit nur einem langwelligen Laser Scanning Tomographen. Die Ergebnisse deuten an, dass die Kombination beider Techniken ähnliche Ergebnisse erbringt, und dass möglicherweise durch den höheren Kontrast bei Verwendung des kurzwelligen Lasers die Auswertung erleichtert wird. Dies kann Bedeutung haben für eine mögliche Vollautomatisierung der Papillenausmessung.
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