Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Behandlung sekundärer CNV bei chronischer idiopathischer Chorioretinopathia centralis serosa (ICCS) und Uveitis posterior mit PDT

1Wabbels B. K., 2Becker M., 3Holz F. G.,
1Universität Regensburg, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Heidelberg)
2Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitäts-Augenklinik, Interdisziplinäres Uveitis-Zentrum (Heidelberg)
3Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitäts-Augenklinik (Heidelberg)

Hintergrund: Choroidale Neovaskularisationen (CNV) stellen eine gemein­same pathogenetische Endstrecke verschiedenster choroidaler und retina­ler Erkankungen dar, wobei Wachstumsverhalten, Permeabilität, Fibrosie­rungstendenz und damit Prognose in Abhängigkeit von der Grunder­krankung sehr variabel sein können. CNV im Rahmen der altersabhängi­gen Makuladegeneration (AMD) und bei hoher Myopie sind bei Vorliegen be­stimmter, u.a. angiographischer Merkmale einer photodynamischen The­ra­pie (PDT) zugänglich, während bspw. bei angioiden Streifen der natürli­che Verlauf nicht beeinflußbar erscheint. Unklar ist gegenwärtig der Stellenwert der PDT bei sekundären subfovealen CNV in Assoziation mit der weitaus selteneren chronischen ICCS und posterioren Uveitiden.
Patienten: Wir behandelten sechs Patienten mit subfoveolaren, überwie­gend klassischen CNV bei diesen beiden Erkrankungen. Drei Patienten mit chronischer ICCS (Alter 53-69 Jahre) erhielten eine bis drei PDT-Behand­lungen. Bei zwei Patienten zeigte sich eine Regression der CNV mit Re­duktion der Leckage und Visusbesserung, während bei einer Patienten mit Persistenz und schließlich Fibrosierung nur ein Metervisus resultierte. Zwei Patienten mit multifokaler Chorioretinitis (22/32 Jahre) wurden zwei bzw. viermal behandelt, bisher mit Visusstabilisierung bei 1,0 bzw. Visusbes­serung von 0,125 auf 1,0. Eine Patientin mit CNV bei serpiginöser Chorioiditis (27 Jahre) hat bisher drei PDT’s erhalten mit konsekutiver Reduk­tion der Hyperpermeabilität und gleichbleibendem Visus.
Diskussion: Die vorläufigen Beobachtungen weisen darauf hin, daß die PDT bei CNV infolge chronischer ICCS als auch nach posterioren Uveiti­den zwar eine Therapieoption darstellt, die Prognose allerdings sehr varia­bel ist. Offensichtlich sind die Verläufe bei jüngeren Patienten und weniger ausgedehnter vorbestehender retinaler Pathologie. Eine Prüfung in pro­spektiven randomisierten klinischen Studien erscheint wegen der Seltenheit der Veränderungen kaum möglich.


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