Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Berührungsfreie Darstellung struktureller Veränderungen an organkultivierten Spenderhornhäuten mittels Optischer Kohärenztomographie (OCT)

1Priglinger S., 1Neubauer A. S., 1Thiel M., 2May C.-A., 1Welge-Lüßen U.,
1Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum Innenstadt, Augenklinik (München)
2Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Anatomisches Institut LS II (Erlangen)

Hintergrund: Die Anwendung der optischen Kohärenztomographie (OCT) als eine neue, berührungsfreie Methode zur sterilen Messung von Strukturveränderungen und Dicke von organkultivierten Spenderhornhäuten soll dargestellt werden.
Methoden: Ein kommerziell erhältliches, ursprünglich für die Netzhautdiagnostik entwickeltes OCT wurde zur berührungsfreien Beurteilung von Spenderhornhäuten verwendet. An 29 Hornhäuten wurden die typischen während der Organkultur auftretenden strukturellen Veränderungen untersucht. Vergleiche mit der Histologie wurden durchgeführt und die Fähigkeit der OCT, Narben in Spenderhornhäuten zu entdecken, wurde untersucht.
Ergebnisse: Korneales Epithel, Stroma, hintere Kurvatur und Dicke können mittels Standard-OCT vermessen werden, wobei die Spenderhornhaut in der Kulturflasche verbleibt. Während der Organkultur können die Verdünnung des Epithels, strukturelle Veränderungen des Stromas und Hydratationsfalten dargestellt werden. Es lässt sich eine enge Korrelation zur Histologie nachweisen. Vorbestehende, aber auch sich entwickelnden Hornhautnarben können visualisiert werden.
Schlussfolgerungen: Die OCT erlaubt eine Darstellung von strukturellen kornealen Veränderungen unter sterilen Bedingungen. Die Methode kann unter anderem zur Verbesserung der Lagerungsbedingungen und als Screening auf photorefraktive Eingriffe und Narben eingesetzt werden.

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